Theodor
Sander
Universität Osnabrück
Youth
opposition to vocational education
in the former GDR in the 1980s*
1. Entgegen landläufigen Vorstellungen und entgegen Behauptungen
der DDR-Führung waren das Gesellschaftssystem und ganz besonders
das System der Produktion, Verteilung und des Konsums in der früheren
DDR, die Versorgung mit und der Einsatz von Arbeitskräften, die
tatsächliche Entwicklung der Arbeitsproduktivität und die
Reproduktion der Arbeitskraft weder (zentral) geplant noch (zentral)
geleitet und gesteuert. Alle verfügbaren Indikatoren, wie von der
DDR-Statistik selbst zur Verfügung gestellt, zeigen das Produktionssystem
der DDR, wie das jeder anderen Klassengesellschaft, als von einer langfristigen
Tendenz sinkender Wachstumsraten bestimmt, die 1945 beginnt und 1989
endet; das tendenzielle Sinken erfolgt dabei in der charakteristischen
zyklischen Form, d.h. als Prozeß, der von regelmäßigen
Kriseneinbrüchen strukturiert wird.1
Diese Indikatoren zeigen in aller Deutlichkeit, daß die DDR schon
in den frühen 60er Jahren am Rande des Zusammenbruchs war. Das
langfristige Sinken der Wachstumsraten wurde vorübergehend in den
Jahren 1965 bis 1974 unterbrochen, setzte sich danach aber unerbittlich
fort. Im Jahre 1982 war die DDR erneut am Rande des Bankrotts, nachem
die Investitionen in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren absolut gesunken
waren. Von da ab erschien keinerlei positive Entwicklung mehr möglich,
und zum Zeitpunkt der Vereinigung konnte es nicht den geringsten Zweifel
daran geben, daß die DDR außerstande war, aus eigener Kraft
für ihr Überleben zu sorgen.
2. Im Rahmen des langfristigen, zyklischen Sinkens der Wachstumsraten
besonders der Produktion und der Produktivität, das sich in den einzelnen
Wirtschaftszweigen mit unterschiedlichen Tempi vollzog, erwies es sich
als buchstäblich unmöglich, auch nur den Gesamtbedarf des Systems
an Arbeitskräften annähernd präzise zu bestimmen, ganz
zu schweigen von der Verteilung der verfügbaren Arbeitskräfteressourcen
auf die verschiedenen Zweige der Produktion und Zirkulation.2
Während der gesamten Geschichte der DDR blieb der Führung keine
andere Wahl, als Jahr für Jahr in unkontrollierter Form mit dem Ziel
zu manövrieren, wenigstens die Planungen und Entscheidungen, die
im Vorjahr auf der Basis von Vermutungen und Schätzungen getroffen
worden waren, zu korrigieren. Diese Aufgabe wurde dadurch erschwert, daß
Millionen von Menschen in den Jahren bis 1961 die DDR verließen,
60 Prozent davon junge Leute unter 25 Jahren. Die weitgehende Beendigung
der Wanderungsbewegung verbesserte allerdings in keiner Weise den Prozeß
der Planung und Entscheidung über die Beschäftigung von Arbeitskräften.
Das führte dann u.a. dazu, daß die DDR die Nation mit der weltweit
höchsten Frauenbeschäftigungsquote wurde, wobei weibliche Arbeitskräfte
angesichts der Ungewißheiten und der mangelnden Steuerbarkeit der
Produktionsentwicklung die Rolle von Lückenbüßern spielten.
Unter solchen Umständen gab es schlicht keine zuverlässige und
realistische Basis für die Prognose, Planung und systematische Organisierung
des quantitativen Nachschubs an neuen Rekruten für den Arbeitskräftebestand
aus dem Reservoir der jüngeren Generation.3
3. Wie das Wachstum der Produktion und der Produktivität, waren der
technische Fortschritt und die Innovationsrate in Industrie und Landwirtschaft
Gegenstand eines permanenten Kampfes zwischen der Führung und der
Arbeiterklasse der DDR, eines Kampfes, dessen Heftigkeit einerseits von
der langfristig sinkenden Tendenz der Effizienz der Produktion bestimmt
war und sie andererseits zugleich bestimmte.4 Dies war
jedoch kein gewöhnlicher Kampf, den man sich analog zu einer Schlacht
vorzustellen hätte, an der zwei Armeen beteiligt sind, die aufeinander
feuern und dabei ihre eigenen strategischen Interessen verfolgen und verteidigen.
Das Entscheidende an dieser Auseinandersetzung war vielmehr, daß
die Führung beständig gemäß ihren eigenen Interessen
zu handeln glaubte (nämlich im Interesse der Stärkung der DDR
durch Erhöhung der Produktivität auf dem Wege der Mechanisierung
und Automatisierung) und dadurch gegen ihren Willen die Grundlagen der
Wertproduktion in der DDR auf dauerhafte und nicht wieder rückgängig
zu machende Weise unterminierte. Es ist ein Teilaspekt dieser Entwicklung,
daß die DDR als Folge dieses permanenten Kampfes zwischen Führung
und Arbeiterklasse hinsichtlich des Effizienzniveaus der Produktion weit
hinter dem zurückblieb, was auf Weltebene führende Industrienationen
(wie die frühere Bundesrepublik) erreichten.
Insofern war die Führung nicht in der Lage, die Entwicklung des Arbeitsprozesses
in der Produktions- und Zirkulationssphäre vorherzusagen, zu planen
oder zu steuern und damit auch über zuverlässige Informationen
bezüglich der in Zukunft erforderlichen Qualifikationen der Arbeitskraft
zu verfügen.5 Es ist eine bezeichnende Tatsache,
daß während der gesamten DDR-Geschichte keine ernsthaften Forschungsanstrengungen
zur Frage der Entwicklung des Arbeitsprozesses und der zu erwartenden
Folgen auf der Ebene von Qualifikationsanforderungen vorgewiesen wurden.
Stattdessen klammerte sich die Führung an die magische Formel der
fortlaufenden intellektuellen Höherentwicklung der Arbeiterklasse
als eines geradezu unvermeidlichen Ergebnisses der wissenschaftlich-technischen
Revolution. Die dabei verwendeten Indikatoren, mit denen diese These
gestützt werden sollte - Veränderungen der Bildungsstruktur
der Arbeiterklasse, Veränderungen der Verteilung der Arbeiterklasse
auf die verschiedenen Lohngruppen, Veränderungen der relativen Bedeutung
von körperlicher und gestiger Arbeit - sind allerdings als Argumentationshilfen
schlicht unbrauchbar, solange ihre direkte und positive Beziehung zur
Qualifikationsentwicklung nur angenommen und nicht nachgewiesen ist.
4. Angesichts der zunehmend kritischen Situation, die in der früheren
DDR in den Jahren unmittelbar vor ihrem Zusammenbruch herrschte, entwickelten
sich das Bildungssystem im allgemeinen und besonders das System der Berufsbildung
in wachsendem Maße zu einer wichtigen Arena der Klassenauseinandersetzung.
Politische Maßnahmen der Führung waren deutlich von der Erfahrung
wachsender Schwierigkeiten mit der Arbeiterklasse bestimmt, d.h. der Erfahrung,
sich in einem Kontext der Feindseligkeit und des Chaos zu bewegen, dessen
Gestaltung von Faktoren abhing, die auf der Basis fiktiver Gesetze
der sozialistischen Entwicklung nicht analysierbar und auch nicht
extrapolierbar waren; ebensowenig waren sie beeinflußbar durch vorgeblich
rationale Entscheidungen bzw. Leitungsmaßnahmen des Politbüros
oder des Ministerrats (oder beliebiger anderer Institutionen), von denen
in rituellen Formulierungen stets behauptet wurde, sie lägen im Interesse
der Arbeiterklasse. Immerhin schien es, daß ein Ausweg aus dieser
prekären Situation vorhanden war, wenn es gelänge, die jüngere
Generation beim Übergang vom Bildungssystem in das Arbeitsleben und
den Status von Arbeitskraft dafür zu motivieren, sich die grundlegenden
Werte des real existierenden Sozialismus zu eigen zu machen.
In diesem Sinne knüpfte die Führung an die Berufsbildung weit
höhere Erwartungen bezüglich der Erziehung und Ausbildung zukünftiger
Arbeiter als an irgendeinen anderen Bereich des Bildungswesens.6
Mehr als in irgendeinem anderen Bereich des Bildungssystems waren Lehren
und Lernen in der beruflichen Bildung mit der Entwicklung und den Anforderungen
der Produktions- und Zirkulationseinheiten sowie der kollektiven Erfahrung
von Produktion und (produktiver) Arbeit verknüpft, wenn nicht gar
ihnen vollständig untergeordnet. Mehr als irgendein anderer Bildungsbereich
war die berufliche Bildung dem direkten Eingriff von seiten der Betriebsleitungen,
der Partei, der Gewerkschaft und der Jugendorganisation auf der Ebene
des Produktions- und Zirkulationsprozesses ausgesetzt.
Indessen hatte das durchaus nicht die gewünschte Wirkung. Angesichts
des enormen Stolzes, den die DDR-Führung bezüglich der Erfolge
bei der Umgestaltung des (beruflichen) Bildungswesens seit 1945 entwickelt
hatte, stellte das Scheitern der Bemühungen, eigene politische Standards
zu formulieren und praktisch durchzusetzen - d.h. insbesondere eine junge,
dynamische, loyale Arbeiterschaft heranzubilden - eine wahre Katastrophe
dar. Es ist notwendig, dabei nicht die Tatsache aus den Augen zu verlieren,
daß die Katastrophe nicht etwa erlittenes Schicksal war, sondern
von der Führung selbst herbeigeführt wurde.
5. Bei einem Vergleich des Systems der Berufsbildung der ehemaligen DDR
mit dem anderer Länder7 wird deutlich, daß
ihm eine klare Entscheidung zugunsten eines industrie- und arbeitsbezogenen
Modells beruflicher Bildung zugrundelag: Das traditionelle deutsche Konzept
der Verbindung von praktischer Bildung und Ausbildung am Arbeitsplatz
mit theoretischer Bildung in Berufsschulen (duales System) wurde nach
1945 nicht aufgegeben. Dennoch wurde dieses traditionelle Konzept dadurch
wesentlich verändert, daß so weit wie möglich die volle
Verantwortlichkeit der Produktions- und Zirkulationseinheiten für
die Berufsausbildung der Mehrheit von Jugendlichen sowie die Weiterbildung
und Umschulung einer Mehrheit von Erwachsenen gefördert wurde. Volle
Verantwortlichkeit bedeutete dort, wo sie tatsächlich etabliert wurde,
Verantwortung der Betriebe für die Ausbildung von Lehrlingen in Lehrwerkstätten,
Trainingskabinetten, Ausbildungsplätzen in den Betriebsabteilungen,
Lehrlingsobjekten, Jugendobjekten, für die Erziehung von Lehrlingen
in Betriebsberufsschulen und für ein Internatssystem für Lehrlinge
auf Betriebsgelände (Lehrlingswohnheime).
Anfang der 50er Jahre war die Umgestaltung der Berufsbildung schon weitgehend
abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 700 Betriebsberufsschulen
eingerichtet, und in dieser Größenordnung bestand die Betriebsberufsschule
in den folgenden Jahrzehnten fort. Ende der 70er Jahre betrug die Gesamtzahl
schulischer Einrichtungen der Berufsbildung etwas weniger als 1000 Einheiten,
von denen immer noch rund 700 Betriebsberufsschulen und fast 300 kommunale
Berufsschulen (kaufmännische, landwirtschaftliche, allgemeine Berufsschulen),
d.h. von den Kommunen getragene Einrichtungen, waren. Daneben gab es einige
wenige sogenannte Zentralberufsschulen für Berufe mit einer sehr
niedrigen Zahl von Lehrlingen wie z.B. Goldschmiede, Musikinstrumentenbauer,
Schornsteinfeger8. Lehrlinge hatten zwei Tage in einer
Berufsschule zu verbringen, der Rest der wöchentlichen Arbeitszeit
war für praktische und theoretische Unterweisung am Arbeitsplatz
reserviert.
In der illusionsbestimmten Sicht der DDR-Führung galten die Betriebsberufsschulen
grundsätzlich als eine progressive Form beruflicher Bildung für
junge Arbeiter, die es im Prinzip möglich machen sollte,
* den direkten Einfluß der Arbeiterklasse (d.h. der Partei, der
Gewerkschaft, der Jugendorganisation) auf die Erziehung der nachwachsenden
Generation sicherzustellen,
* die Einheit von beruflicher Bildung und Produktion zu gewährleisten,
* die Einheit von theoretischen und praktischen Elementen im Bildungsgang
zu verwirklichen.
In Wahrheit stellten sie nichts anderes dar als eine Form, die für
den direkten Einfluß von in wachsendem Maße kritischen Situationen
in den betrieblichen Abläufen, erheblichen Unzulänglichkeiten
der Planung und Leitung der Wirtschaft und massiven Konflikten bezüglich
aller Aspekte der Arbeit und der Entlohnung in den Produktions- und Zirkulationseinheiten
auf Generationen von Lehrlingen sorgte - alles in allem mehr als 7 Millionen
Jugendliche, die in 40 Jahren DDR-Geschichte eien Ausbildung im System
beruflicher Bildung erhielten.
6. Bei der Reformierung des Bildungssystems bestand eine der politischen
Prioritäten der DDR-Führung darin, das herkömmliche System
einer differenzierenden und hierarchisch gestuften Ausbildung für
gelernte, angelernte und ungelernte Arbeiter abzuschaffen.9
Wenn man sich an der Bildungsstruktur orientiert (die nicht mit der tatsächlich
ausgeübten Arbeit und nicht mit den Qualifikationsanforderungen im
Bereich der produktiven und unproduktiven Arbeit identisch ist), dann
waren im Jahre 1945 76 Prozent aller Industriearbeiter auf dem Gebiet
der früheren DDR einschließlich Arbeitern in der Bauwirtschaft
ungelernte und angelernte Arbeiter. Nur 21 Prozent aller beschäftgiten
Personen hatten eine Ausbildung als Facharbeiter oder Meister und nur
3 Prozent verfügten über einen Hochschul- oder Fachschulabschluß.
In der Landwirtschaft war die Situation noch weniger befriedigend. Nur
3 Prozent der in der Landwirtschaft Beschäftigten hatten eine Ausbildung
als Facharbeiter, Meister bzw. Hochschul- und Fachschulkader erhalten.
Für die höheren Bildungsniveaus vom Facharbeiter aufwärts
gilt im übrigen, daß Frauen/Mädchen dort schwächer
vertreten waren als Männer/Jungen, in der Industrie mit weniger als
5 Prozent und in der Landwirtschaft mit weniger als 1 Prozent aller beschäftigten
Frauen.10
Dieser Zustand wurde zweifellos im Ergebnis der politischen Anstrengungen
der DDR-Führung grundlegend geändert, obwohl es schwerfällt,
das auch statistisch zu belegen, weil zur Bildungsstruktur des Gesamtarbeiters
keine detaillierten historischen Statistiken verfügbar sind. Detaillierte
Angaben stehen nur für ein einziges Jahr zur Verfügung, nämlich
das Jahr der Volkszählung 1971. Danach hatten 36,0 Prozent aller
beschäftigten Personen keinerlei Berufsausbildung absolviert, 46,3
Prozent eine Ausbildung als Facharbeiter, 5,7 Prozent eine Ausbildung
als Meister, 7,5 Prozent besaßen einen Fachschulabschluß und
4,5 Prozent den einer Hochschule.11 Diese Zahlen wurden
von der DDR-Statistik auch nach Altersgruppen aufgeschlüsselt präsentiert,
so daß mit gewissen Einschränkungen ein historischer Trend
aus ihnen abgelesen werden kann. Der Prozentsatz von Personen ohne eine
abgeschlossene Berufsausbildung sinkt von 49,9 Prozent in der Altersgruppe
von 60 Jahren und darüber auf nur 19 Prozent in der Altersgruppe
von 20 bis unter 25 Jahre. In einer entsprechenden Bewegung steigt der
Anteil der Personen mit einer Ausbildung als Facharbeiter von 37,2 Prozent
in der Altersgruppe von 60 Jahren und darüber auf 74,4 Prozent in
der Altersgruppe von 20 bis unter 25 Jahre.12 Insofern
erscheint die Ende der 70er Jahre aufgestellte Behauptung, daß 99
Prozent aller jungen Leute, die sich nicht noch in schulischen Ausbildungsprozessen
in der Sekundarstufe II befanden, eine Ausbildung als Facharbeiter erhielten,
durchaus glaubwürdig. Parallel zu diesen Veränderungen wurde
das Eingangsniveau für die berufliche Bildung mit der Verlängerung
der allgemeinen Schulpflicht von 8 auf 10 Jahre beträchtlich angehoben.
In den 80er Jahre war ein Stand erreicht, bei dem ungefähr 85 Prozent
aller Lehrlinge die 10. Klasse der Einheitsschule (Allgemeinbildenden
Polytechnischen Oberschule) absolvierten.
Die Anhebung des Bildungsniveaus der gesamten Bevölkerung, wie von
der DDR-Führung in den Nachkriegsjahren verwirklicht, ist in keiner
Weise als bloßer Ausdruck altruistischer Haltungen zu werten - unabhängig
davon, welche Vorstellungen die DDR-Führung vom grundlegend humanistischen
Charakter ihrer Politik hatte. Raising the level of education for the
entire population, as the GDR leadership did in the postwar years, was
far from being just an expression of altruistic attitudes - whatever claims
to the fundamentally humanist character of their policies the leadership
might have made. Es war in der Praxis ganz offenkundig (und wurde in den
60er und 70er Jahren auch durch soziologische Forschungen untermauert),
daß die damals bestehenden Unterschiede in Bezug auf Lohnniveau,
Arbeitsplatzbedingungen und Qualifikationsanforderungen einen nicht eben
unwesentlichen Kontrast zwischen gelernten und ungelernten Arbeitern hinsichtlich
der Einstellungen zu vielfältigen Aspekten ihrer Arbeit schufen.
Kontraste zeigten sich im Grad der Erfüllung von Produktionsnormen,
im Ausmaß der Sorgfalt im Umgang mit Maschinen und Werkzeugen, im
Umfang der Beteiligung am sozialistischen Wettbewerb, im Grad
der Bereitschaft, sich an Weiterbildungsmaßnahmen zu beteiligen,
und generell in der Ausprägung der Tendenz, sich mit der Produktionsideologie
der Führung zu identifizieren. Sicherlich bestand die Erwartung,
daß die Abschaffung der Kategorien ungelernter und angelernter Arbeit
dazu beitragen könnte, positive Einstellungen im Sinne der DDR-Führung
in der Arbeiterschaft zu verallgemeinern. Diese mit den Veränderungen
der Bildungssstruktur der Arbeiterschaft verknüpften Erwartungen
wurden indessen in keiner Weise erfüllt. Während Unterschiede
in den Arbeitsbedingungen, den Qualifikationsanforderungen und den Lohnniveaus
im Ergebnis der forcierten Mechanisierung und Automatisierung rasch dahinschwanden,
während aus diesen Prozessen eine weitgehend vereinheitlichte, homogene
Arbeiterklasse hervorging, breiteten sich typische Einstellungen und Verhaltensweisen
ungelernter Arbeiter wie eine ansteckende Krankheit in der gesamten Arbeiterklasse
aus.
7. Im Gefolge politischer Interventionen ergaben sich im historischen
Entwicklungsprozeß der früheren DDR massive Veränderungen
des Systems beruflicher Wahlmöglichkeiten in der Berufsbildung.13
Diese Veränderungen waren in der Sicht der DDR-Führung mit dem
Anspruch verknüpft, nicht nur Schritt mit dem wissenschaftlich-technischen
Fortschritt halten zu können, sondern auch in der Lage zu sein, den
zukünftigen Gang dieser Fortschrittsentwicklung rational vorherzusehen
und zu steuern und auf diese Weise die Modernität des Beschäftigungssystems
und eine zuverlässige Orientierung der Berufsbildung auf zukünftige
Anforderungen sicherzustellen. Im Jahre 1957 sahen sich die Schulabgänger
einem Spektrum von 972 Berufen gegenüber, aus dem sie wählen
konnten. Bis 1966 fiel die Zahl auf 655 Berufe, und bis 1977 war sie weiter
auf 316 Berufe gesunken; diese Größenordnung veränderte
sich dann bis 1989 im quantitativen Sinne kaum noch.14
Von der Gesamtzahl von 316 verschiedenen Berufen, in denen Schulabgänger
eine Berufsausbildung als Facharbeiter erhalten konnten, waren 225 für
Abgänger nach 10 Jahren Schulbesuch bestimmt (Dauer der Lehrzeit
normalerweise 2 Jahre), 66 für Schulabgänger nach 8 Jahren Schulbesuch
(Dauer der Lehrzeit normalerweise 3 Jahre), und 25 waren ausschließlich
für den Bereich der Erwachsenenbildung reserviert.
Die Verringerung der Zahl der Berufe stellte offenbar einen Versuch dar,
Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen die DDR-Führung
bei der Planung und Leitung der Entwicklung der Berufsbildung konfrontiert
war; allerdings waren die damit erzielten Effekte wohl nur gering. Mit
dem Ausbildungsjahr 1968/69 begann die DDR-Führung, unter der Bezeichnung
Grundberufe15 ein neues Berufskonzept in die berufliche
Ausbildung einzuführen; Ausbildung in Grundberufen sollten eine grundlegende
berufliche Bildung mit einem breiten Profil für einen Beschäftigungsbereich
vermitteln, die dann als Basis für eine Reihe möglicher Spezialisierungen
dienen konnte. Im Jahre 1967 gab es 4 derartige Grundberufe, später
stieg die Zahl auf 28 im Jahre 1970 und dann auf 103 im Jahre 1985.16
Mit dem Ausbildungsjahr 1970/71 wurden sogenannte Grundlagenfächer
in der Berufsbildung für alle verbindlich gemacht (Grundlagenfächer:
Betriebsökonomik, Sozialistisches Recht, Grundlagen der Elektronik,
Grundlagen der Betriebsmeß-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Grundlagen
der Datenverarbeitung). All das schien Beweis dafür zu sein, daß
das System beruflicher Bildung in flexibler Weise auf den technologischen
Wandel und entsprechende neue Qualifikationsanforderungen auf der Ebene
des Arbeitsprozesses reagierte.
In Wahrheit waren das nur hilflose Manöver, da sich die DDR-Führung
tatsächlich in einer Situation befand, in der langfristige Planung
über Zeiträume von 10 bis 15 Jahren, wie sie in der Planung
des Arbeitskräftebedarfs und entsprechender Maßnahmen im Bereich
der Bildung unerläßlich war, nichts als eine vollkommen utopische
Idee darstellte.17 Die Führung auf der Ebene der
zentralen, regionalen und lokalen Bürokratie sowie auf der Ebene
des industriellen Management hatte nicht einmal irgendeine präzise
Vorstellung davon, welche Anforderungen im kommenden Jahr auf sie zukommen
würden, ganz zu schweigen von Perioden von fünf Jahren und mehr.
8. Durch die gesamte Geschichte politischen Handelns der DDR-Führung
im Bereich der Berufsbildung zieht sich wie ein roter Faden die erzwungene
Beschäftigung mit einem grundlegenden Problem - dem Problem, ein
Gegengewicht gegen und eine Form der Kompensierung für all jene Bildungseffekte
zu finden, die bei Lehrlingen auf Grund der Erfahrung unzähliger
mehr oder weniger lösbarer Krisensituationen am Arbeitsplatz in dem
Bemühen um die Aufrechterhaltung der Produktion und ihrer Teilnahme
an den täglichen Auseinandersetzungen um die Modalitäten und
die Ergebnisse produktiver und unproduktiver Arbeit entstanden.
In den späten 70er und den 80er Jahren wurden die Kompensierungsbemühungen
zunehmend unter einer neuen Überschrift diskutiert, die in systematischer
Weise so vorher nicht verwendet worden war, nämlich der kommunistischen
Erziehung18. Das Ausmaß und die Intensität
der Debatte über neue und wachsende Bedürfnisse sowie neue und
effizientere Maßnahmen auf dem Gebiet der kommunistischen
Erziehung kann als zuverlässiger Indikator für die sich
im Laufe der 80er Jahre zuspitzende Krise der Berufsbildung gelten. In
indirekter Form drückte sich die Unzufriedenheit mit den Ergebnissen
der Erziehung der nachwachsenden Generation im Geiste der produktivistischen
Ideologie in dem Bericht Erich Honeckers an den 10. Parteitag der SED
im Jahre 1981 aus.19 Ähnliches ergibt sich auch
aus Äußerungen, die Erich Honecker in seiner Rede während
des 11. Parlaments der FDJ im Jahre 1981 machte20 -
unter den mehr als 2,3 Millionen Mitgliedern der FDJ befanden sich rund
500000 Lehrlinge. Die Rede wurde, wie üblich, von der FDJ-Führung
zum Anlaß genommen, neue Aufgaben für ihre Jugendgruppen auf
dem Gebiet der Berufsbildung zu definieren.21 Es war
auch gängige Praxis, daß anschließend eine Direktive
des Staatssekretärs für Berufsbildung, Bodo Weidemann, zur Auswertung
der Berichte und Beschlüsse des Parteitags und des FDJ-Parlaments
in Berufsschulen erlassen wurde22, in der (vergeblichen)
Hoffnung, daß damit die Lehrlinge an ihre Verantwortung
gegenüber dem System erinnert würden.
In vielen Variationen wurde das Thema einer verbesserten, effizienteren
kommunistischen Erziehung in den folgenden Jahren immer wieder
aufgenommen. Die Debatte führte dann schließlich zu einer vollständigen
Umgestaltung des gesamten Systems der beruflichen Bildung in den Jahren
ab 1986. Von Anfang an war dabei klar, daß Unterstützung bei
der Durchsetzung einer höheren Effizienz der kommunistischen
Erziehung im wesentlichen von den in den Betrieben und Verwaltungen
tätigen Kadern der FDJ23 und des FDGB24
zu kommen hätte. Das Staatssekretariat für Berufsbildung veranstaltete
jährliche Arbeitstreffen im Frühjahr mit führenden Kadern
beider Organisationen, um aktuelle Probleme zu erörtern und neue
Maßnahmen zu beschließen. De facto wurden beide Organisationen
allerdings durch interne organisatorische Probleme und strukturelle Schwächen
daran gehindert, den Forderungen und Erwartungen der Parteiführung
zu entsprechen. Im Falle der FDJ ist erkennbar, daß ihre Aktivitäten
und deren Wirkungen an führender Stelle einigermaßen kritisch
beurteilt wurden - verbunden mit Äußerungen, in denen festgehalten
wurde, daß die FDJ-Kader Hilfe von außen benötigten.25
Ungeachtet dessen stellte auch die besagte Hilfe kein vielversprechendes
Mittel dar, das grundlegende Probleme der FDJ als einer Massenorganisation
mit rund 2,3 Millionen Mitgliedern zu lösen - das einer passiven
und vollkommen desinteressierten Mitgliedschaft, die ihre Zugehörigkeit
zur FDJ als eine rein nominelle Angelegenheit betrachtete. Es steht ganz
außer Zweifel, daß der FDGB mit rund 9 Millionen Mitgliedern
sich in keiner Weise in einer besseren Position befand.
Von den Lehrern und anderen Erziehern/Ausbildern, eingeschlossen die Direktoren
und Leiter von berufsbildenden Einrichtungen, kann nicht behauptet werden,
daß sie sich als die loyalen und verläßlichen Partner
erwiesen, die sich die DDR-Führung für die Verbesserung der
Ergebnisse kommunistischer Erziehung gewünscht hätte.
Die Qualität und Effizienz des Unterrichts in der Berufsausbildung
wurden in zunehmendem Maße als ein größeres Problem betrachtet.
In offiziellen Politikdokumenten ist ein dramatischer Unterton nicht zu
überhören, der deutliche Hinweise auf die Existenz einer tiefgehenden
Krise gibt.26 In diese Richtung weist auch die Tatsache,
daß im Januar eine ministerielle Anordnung erlassen wurde, die sich
mit Fehlstunden von Lehrlingen und Unterrichtsausfall beschäftigte.27
Der Eindruck einer tiefgehenden Krise ergab sich in der Hauptsache offenbar
daraus, daß die große Mehrheit der Lehrer wenig Neigung zeigte,
sich mit den grundlegenden Lehren des Marxismus-Leninismus und den Fiktionen
einer entwickelten sozialistischen Gesellschaft zu identifizieren.
Wo sie es aus diesem oder jenem Grund dennoch taten, waren unmittelbare
tägliche Konfrontationen mit den Lehrlingen unvermeidlich. Das war
besonders dann zu erwarten, wenn Lehrer sich zu einer Form der Propaganda
hinreißen ließen, mit der eine parteiliche Erziehung unter
der Führung der SED befürwortet wurde, wenn Lehrer danach strebten,
die Lehrlinge über korrekte Klassenpositionen zu belehren, wenn Lehrer
versuchten, das ökonomische Denken der Lehrlinge in den Kategorien
des Produktivismus zu fördern, wenn Lehrer sich bemühten, den
Lehrlingen die Prinzipien sozialistischer Arbeitsmoral aufzunötigen,
wenn Lehrer es für richtig hielten, die Herausbildung aktiver Haltungen
bei der Steigerung der Produktion und Produktivität anzustreben,
usw. Im allgemeinen neigten Lehrer deshalb dazu, in diesen Punkten Vorsicht
und Zurückhaltung walten zu lassen. Es war leichter und erfolgreicher,
wahrscheinlich auch intellektuell vertretbarer für Lehrer, den Unterrichtsprozeß
so zu gestalten, daß tägliche Konfrontationen mit den Lehrlingen
vermieden wurden. Im übrigen kann davon ausgegangen werden, daß
die Direktoren der Institutionen beruflicher Bildung diese Tendenz sehr
wohl kannten, aber dennoch in Bezug auf massive Maßnahmen eher zögerlich
waren. In der Sicht der Führung gab es insofern hinreichend Veranlassung,
verstärkt die Forderung nach Verbesserung der Lehrerfort- und -weiterbildung
zu erheben und in reichlichem Maße Gelegenheiten für die Teilnahme
an Weiterbildungskursen zu geben.28
Es ist nicht zu übersehen, daß in Grundlagenfächern wie
Sozialistisches Recht29, Betriebsökonomik30,
aber auch in den technischen Grundlagenfächern, die positive Einstellungen
gegenüber dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt und besonders
gegenüber den neuen Informationstechnologien erzeugen sollten, größere
Probleme bestanden, die gewünschten Resultate auch tatsächlich
zu erreichen.31 Daraus ergab sich für die Führung
die Notwendigkeit, Fachberater für die Grundlagenfächer zu beschäftigen,
die Kontrollfunktionen im Verhältnis zu den Lehrern wahrzunehmen
hatten.32 Abgesehen davon waren die massivsten Probleme
im Unterricht aber in den Fächern Staatsbürgerkunde33
und Vormilitärische Erziehung34 zu verzeichnen.
Die Gründe sind offenkundig.
Im Prozeß der Organisierung, Entwicklung und Beaufsichtigung der
beruflichen Bildung war den Direktoren der Bildungseinrichtungen im Verständnis
der politischen und administrativen Bürokratie eine zentrale Rolle
zugedacht. Diese Vorstellung paßte in den Rahmen des Ideals einer
hierarchischen Führungs- und Befehlsstruktur, wie von der Bürokratie
im Interesse der Definition und Legitimierung ihrer eigenen gesellschaftlichen
Position formuliert. Den Direktoren sollte die Unterstützung der
Kader der Partei, der Gewerkschaften und der Jugendorganisation gewährt
werden, aber die Hauptverantwortung für die Leitung der Bildungsinstitutionen
sollte eindeutig allein bei ihnen liegen.35 Diese Verantwortung
mußte in einer Situation, in der Lehrer sich überwiegend nicht
mit der Ideologie des Marxismus-Leninismus identifizierten, noch gewichtiger
erscheinen. Allerdings gibt es keine unzweideutigen Hinweise darauf, daß
Direktoren klare Tendenzen hatten, ihre Aufsichts- und Erziehungsfunktionen
in penibler Weise wahrzunehmen. In den Einrichtungen der beruflichen Bildung
herrschte eben ein soziales Klima, das harte Interventionen und scharfe
Disziplinarmaßnahmen gegen einzelne Lehrer außerordentlich
erschwerte. Darin könnte auch der Grund dafür gesehen werden,
daß die Direktoren in der Presse immer wieder durch die zentrale
Bürokratie dazu aufgerufen wurden, ihre Aufsichtsfunktionen in vollem
Umfang wahrzunehmen.
Angesichts der Tatsache, daß die Berufsbildung in der früheren
DDR hauptsächlich betriebs- und arbeitsbezogen war, betraf jede Diskussion
über Probleme im Bereich der kommunistischen Erziehung
in direkter Weise die Betriebe im Produktions- und Zirkulationssektor
und insbesondere die Direktoren der mehr als 150 Kombinate in der Industrie.36
Im Laufe vieler Jahre waren die Kombinate und die vor ihrer Schaffung
bestehenden betrieblichen Einheiten von den Forderungen und Interventionen
der zentralen Bürokratie vollkommen unabhängig geworden. In
den 80er Jahren war schon völlig klar, daß es in ihrem wohlverstandenen
Interesse lag, die Direktiven der Parteiführung - ob sie nun aus
den Ministerien, dem Politbüro oder dem Zentralkomitee der SED kamen
- einfach zu ignorieren, ganz wie das auch die unteren Ebenen der Parteihierarchie
schon taten. In den frühen 80er Jahren, als die führenden Industriezweige,
die das Gesicht der DDR als einer Industrienation bestimmten, von der
schwersten Krise in ihrer Geschichte erfaßt wurden, hatten die Direktoren
der Kombinate ernstere Probleme zu lösen als das einer korrekten
Lektüre und Interpretation von Parteidokumenten. Die Krise ließ
im übrigen die betriebliche Berufsbildung und das Ausmaß des
Einsatzes der Arbeitskraft von Lehrlingen als Lückenfüller in
der Produktion nicht unberührt. Die Arbeit der Lehrlinge stellte
offenbar eine willkommene Reserve dar, vorhandene Personallücken
mindestens teilweise zu schließen.
Es scheint, daß angesichts solcher Praktiken - die ganz auf der
Linie einer allgemein bei Direktoren vorhandenen Tendenz lag, das wahre
Ausmaß der Personalreserven und die tatsächliche Verfügbarkeit
anderer Ressourcen so weit wie möglich zu verbergen - die Direktoren
im Dezember 1981 durch ministerielle Anordnung angewiesen wurden, die
Planung der Lehrproduktion in die Gesamtplanung zu integrieren.37
Gleichzeitig bestand die zentrale Bürokratie darauf, daß es
Aufgabe der Direktoren sei, Produktionsaufgaben entsprechend den Lehrplänen
für die Berufsbildung vorzusehen, und das wohl aus der Befürchtung
heraus, daß sonst negative Effekte bezüglich der Einstellung
von Lehrlingen zur sozialistischen Gesellschaft entstehen
könnten.38 Indirekt wurde damit eingeräumt,
daß die weitverbreitete Diskontinuität der Produktion und die
stoßweise notwendigen Sondereinsätze alle Bemühungen untergruben,
eine Berufsbildung für junge Leute in zusammenhängender und
effizienter Form anzubieten. Es ist nicht offensichtlich, daß die
Direktoren der Kombinate diese Weisungen befolgten. Vielleicht liefert
die Tasache, daß die zentrale Bürkratie sie weiter regelmäßig
an ihre Verantwortung erinnerte, bereits einen Hinweis darauf, in welchem
Umfang die Anordnung praktisch umgesetzt wurde.39
Die Rolle der industriellen und landwirtschaftlichen Kombinate in der
beruflichen Bildung erschien aber noch in anderer Hinsicht kritikwürdig.
Zweifellos stellte die Arbeitserziehung einen Wert an sich dar - im Prinzip
war sie jedenfalls Bestandteil der herrschenden Ideologie und zudem nicht
Gegenstand kontroverser Diskussion. Die Arbeitserziehung sollte so weit
wie möglich dadurch erfolgen, daß Lehrlinge direkt in die tatsächlichen
Produktionsprozesse ihres jeweiligen Betriebs einbezogen wurden, d.h.
in Bemühungen zur Steigerung der Produktion, in die Erfüllung
der Exportpläne, in die Umsetzung der Pläne wissenschaftlich-technischer
Entwicklung, in die Durchführung von Programmen territorialer und
industrieller Rationalisierung und in die Lösung von betrieblichen
Problemen im Rahmen von Neuereraufgaben.40 In den 80er
Jahren wurde jedoch in zunehmendem Maße deutlich, daß Zweifel
bezüglich des Einflusses von Arbeitskollektiven auf die Lehrlinge41,
bezüglich der Rolle von Lehrmeistern/Lehrfacharbeitern42,
bezüglich der Effekte von Veränderungen der Arbeitsinhalte,
bezüglich der demotivierenden Wirkung des Fehlens eines Entlohnungssystems,
das Lehrlinge nach ihren tatsächlichen Produktionsleistungen bezahlt,
und bezüglich vieler anderer am Arbeitsplatz wirksamer Faktoren43
entstanden. Versuche, auf diese Probleme zu reagieren, bestanden u.a.
darin, Lehrlinge in Jugendbrigaden unter der Leitung besonders ausgewählter
Ausbilder und Arbeiter zusammenzufassen und ihnen sogenannte Jugendobjekte
zu übergeben.44 In der Praxis erwies es sich selbstverständlich
als unmöglich, die Lehrlinge gegen die negativen Einflüsse der
Arbeitskollektive und ihrer spezifischen Rolle in den Produktions- und
Zirkulationsprozessen vollständig abzuschirmen.
Der Krisenzyklus und das langfristige Sinken der Wachstumsrate der Produktivität
stellten das entscheidende Moment dar, von dem alle Entscheidungen über
die Entwicklung der Berufsbildung auf der Ebene der Kombinate abhingen
- wie auch das Ausmaß der Schwierigkeiten, die in der Auseinandersetzung
der Betriebsleitungen mit den Lehrlingen und der gesamten Arbeiterschaft
entstanden. Es war den Direktoren der Kombinate aus prinzipiellen Gründen
nicht möglich, eine präzise Vorstellung des Qualifikationsbedarfs
auf dem Hintergrund technologischer Veränderungen des Arbeitsprozesses
zu entwickeln. Von daher war es auch unmöglich, klar zu definieren,
in welchem Umfang Kombinate jeweils Lehrlingsnachwuchs zu rekrutieren
hätten. Obwohl die Kombinate direkt dafür verantwortlich waren,
die Inhalte beruflicher Erstausbildung und Weiterbildung in den sogenannten
Berufsfachkommissionen zu entwickeln, verfügten die entsprechenden
Arbeitsgruppen in keiner Weise über brauchbare Leitlinien und Orientierungspunkte
für ihre Tätigkeit. Es war eine Angelegenheit der Kombinate,
dafür zu sorgen, daß die notwendigen Voraussetzungen für
eine qualitativ hochwertige Berufsbildung durch die Beschäftigung
qualifizierten Lehrpersonals geschaffen wurden. Indessen bot das verfügbare
Personal grundsätzlich keinerlei Garantien, daß derartige Aufgaben
von entschiedenen, zuverlässigen Anhängern des Systems wahrgenommen
wurden. Schließlich hatten die Kombinate sicherzustellen, daß
in jedem Einzelfall angemessene materielle Bedingungen für die Berufsbildung
gegeben waren, u.a. eine zweckmäßige technische Ausstattung
von Arbeitsplätzen, die in erster Linie Ausbildungszwecken dienten,
die Ermöglichung relevanter Produktionserfahrungen, etwa die Ausbildung
im Bereich der modernen Computer- und Informationstechnologien, die Einrichtung
von Zentren für die berufliche Weiterbildung von Erwachsenen usw.
Allerdings hatten die Kombinate bei fortgesetztem Sinken der Wachstumsraten
von Produktion und Produktivität immer größere Schwierigkeiten,
die Finanzierung einer modernen, technologisch fortgeschrittenen Form
der Berufsbildung zu gewährleisten.
Es kann als äußerst wahrscheinlich gelten, daß im Durchschnitt
die Lehr- und Lernprozesse an den berufsbildenden Schulen, sei das in
den Kombinaten in Industrie und Handel oder sei das auf der Ebene der
kommunalen Einrichtungen - im Sinne der Erwartungen der Führung nicht
besonders effizient waren. Die große Mehrzahl der Lehrer war weit
davon entfernt, sich als bloßes Sprachrohr der SED-Propaganda zu
verstehen. Sehr wahrscheinlich ist auch, daß die außerschulischen
Erziehungsprozesse in den Lehrlingswohnheimen, die auf Betriebsgelände
Plätze für 11000 Lehrlinge zur Verfügung stellten, nicht
jene positiven Einstellungen zu den Errungenschaften der sozialistischen
Gesellschaft förderten, die von der Führung als notwendig
erachtet wurden. Auch die Erzieher in den Heimen entsprachen in ihrer
großen Mehrzahl sicherlich nicht der Vorstellung von Personen, deren
vorrangige Aufgabe in nichts anderem bestand, als die Identifikation der
ihnen anvertrauten Lehrlinge mit den ideologischen Lehren der Partei zu
verbessern.45 Wer jedoch die radikale Opposition der
Lehrlinge gegen das gesamte Programm der Arbeitserziehung verstehen will,
wer etwas über die tieferen Ursachen und die Hintergründe dieser
Opposition erfahren möchte, müßte sich schon in erster
Linie gründlich mit den betrieblichen Erfahrungen der Lehrlinge und
jungen Arbeiter und den damit verbundenen Sozialisationsprozessen befassen.
Im übrigen ist daran zu erinnern, daß Ende der 70er Jahre in
der ehemaligen DDR etwa 47 Prozent aller Lehrlinge in der Industrie, weitere
15 Prozent in der Bauindustrie und damit verbundenen Berufszweigen und
etwas mehr als 6 Prozent in der Land- und Forstwirtschaft, und zwar vielfach
in Betrieben industriellen Zuschnitts, ausgebildet wurden.46
Der Handwerksbetrieb bzw. der industrielle Klein- und Mittelbetrieb stellten
nicht den entscheidenden Erfahrungshintergrund der Lehrlingsausbildung
in der ehemaligen DDR dar.
Die betriebliche Erfahrung veranlaßte Lehrlinge dazu, jeden technologischen
Wandel radikal abzulehnen und sich der Einführung von Neuerungen
im Betrieb so weit wie möglich zu widersetzen, wie das auch die große
Mehrheit der Arbeitskollektive tat. Technologischer Wandel war nichts
anderes als eine Methode, mehr und mehr Arbeitsleistung und größere
Massen Mehrwerts aus ihnen herauszupressen. In den 80er Jahren sah sich
die DDR-Führung zunehmend gedrängt, feindselige Haltungen von
Lehrlingen und jungen Arbeitern gegenüber neuen Technologien zu bekämpfen;
dabei bestand sie auf größeren Anstrengungen der berufserziehenden
Institutionen in der Propagierung des Nutzens für die Gesellschaft
im Kontext theoretischer, praktischer und außerschulischer Bildung.47
Gleichzeitig wurde den Lehrlingen (und der übrigen Arbeiterklasse)
versichert, daß der wissenschaftlich-technische Fortschritt höhere
Anforderungen an ihre Qualifikationen stelle.48 Lehrlinge,
die auch nur kurze Zeit im Produktions.- oder Zirkulationsprozeß
tätig gewesen waren, waren durch derartige Behauptungen allerdings
kaum irrezuführen. In den Betrieben war es kein Geheimnis, daß
die große Mehrheit der Hochschul- und Fachschulkader wenig Energie
bei der Erfindung, Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zeigte;
daraus resultierte denn auch der bekannte Rückstand der DDR in Fragen
der Technologieentwicklung gemessen an Weltmaßstäben.
Die betriebliche Erfahrung bedeutete, daß Lehrlinge täglich
mit der Diskontinuität und der Desorganisation von Arbeitsprozessen
konfrontiert waren und nicht zu übersehen war, daß beide Erscheinungen
durch stoßartige Arbeitseinsätze und zusätzliche Leistungen
zu kompensieren waren - oder dadurch, daß schlicht vorgegeben bzw.
vorgetäuscht wurde, die Produktionsziele entsprechend den Planvorgaben
erreicht zu haben; jegliches Bemühen um sorgfältige und ehrliche
Arbeit mußte dabei als vergeblich und überflüssig erscheinen.
Lehrlinge hatten keine Mühe, zu erkennen, daß Arbeitsbrigaden,
die sich um Sorgfalt und Ehrlichkeit bemühten, auf der Ebene der
Bezahlung mit Sanktionen zu rechnen hatten, soweit sie gleichzeitig nicht
in der Lage gewesen waren, den quantitativen Planvorgaben zu entsprechen.
Bei dem grenzenlosen und überdrehten Streben nach höherer Produktivität
spielte es keine große Rolle, wenn Maschinen als Folge des fieberhaften
Jagens nach Erreichen der Produktionsziele und entsprechnend nachlässiger
Wartung und Pflege Schaden litten oder ganz unbrauchbar wurden, vielmehr
waren solche Effekte unvermeidlich. Hauptsache, es konnte mit einem Anschein
von Wahrheit behauptet werden, die Ziele seien erreicht worden. Lehrlinge,
die dabei nicht mitspielten, riskierten ständige Konfrontationen
mit anderen Brigademitgliedern. Von daher stellten sich größere
Probleme für die Führung bei dem Versuch, den Lehrlingen die
moralischen Werte ehrlicher und gewissenhafter Arbeit aufzunötigen.49
Die betriebliche Erfahrung ließ für Lehrlinge keinen Zweifel
daran, daß an den Arbeitsplätzen im allgemeinen kein Klima
disziplinierten Arbeitens herrschte, das etwa von ihnen die Einhaltung
rigoroser Normen eines Zeitregimes verlangt hätte. Zuspätkommen,
die willkürliche Verlängerung von Pausen, Verlassen des Arbeitsplatzes
vor Arbeitsschluß, Krankfeiern für einen Tag oder länger
- das war Teil des normalen Lebens eines Arbeiters; Vorarbeiter, Meister
und Direktoren übten Zurückhaltung bei der Sanktionierung derartigen
Verhaltens angesichts bestehender Probleme in der Rekrutierung von Arbeitskräften.
Auf seiten von Arbeitern bestand eine weit verbreitete Tendenz, Anordnungen
und Aufträge von Vorgesetzten zu mißachten, wenn sie mit ihrem
Interesse an mehr Lohn und weniger Arbeit kollidierten. Auf Grund der
bestehenden Probleme bei der Aufrechterhaltung einer kontinuierlichen
Produktion auf hohem Niveau war es auch nahezu unvermeidlich, daß
die Bestimmungen über Gesundheitsschutz, Unfallverhütung und
Feuerschutz nur in begrenztem Maße respektiert wurden. Soweit sie
in den Produktions- und Zirkulationsprozeß integriert waren, hatten
die Lehrlinge kaum eine andere Wahl, als sich solchen Praktiken anzupassen
und sie als normal zu betrachten. Auf seiten der Führung wurde das
als ernsthaftes moralisches Problem angesehen, und es fehlte nicht an
Bemühungen, die Lehrlinge zu bewußter, freiwilliger Arbeitsdisziplin
zu erziehen und zu motivieren.50
Die betriebliche Erfahrung förderte bei den Lehrlingen Haltungen,
in denen sich das Bestreben ausdrückte, soweit als möglich das
wahre Ausmaß des eigenen produktiven Potentials zu verbergen und
die volle Nutzung dieses produktiven Potentials zu vermeiden. Wie die
große Mehrheit der Mitglieder von Arbeitsbrigaden, orientierten
die Lehrlinge sich vorzugsweise an dem Prinzip von weniger Arbeit,
mehr Bezahlung. Wenn das von ihnen forderte, bestimmte Formen eines
aktiven, schöpferischen Verhaltens zu zeigen, wie die Führung
das nannte (z.B. Beteiligung an der MMM-Bewegung oder an der Neuererbewegung),
so zeigten sie es eben. Auf der anderen Seite war ihnen vollkommen klar,
daß den Worten nicht notwendigerweise auch Taten zu folgen hatten,
und es bedurfte einiger Kenntnisse und Erfahrung, zu wissen, wann und
wo genau das möglich war. Deshalb bestand eines der grundlegenden
Probleme der Führung darin, hohe Motivationen für hohe Leistungsbereitschaft
zu schaffen und auch dafür zu sorgen, daß derartige (tatsächliche
oder vorgetäuschte) Motivationen ihren Niederschlag in praktischen
Aktivitäten fanden.51
Die betriebliche Erfahrung legte Lehrlingen nahe, Fragen der Qualität
und der Effizienz der Produktion als nebensächlich zu betrachten.
Im Betrieb herrschte ein permanenter Konflikt zwischen der Betonung der
Wichtigkeit quantitativer Produktionsziele und Forderungen nach einer
höheren Qualität der Produkte. Üblicherweise war es anscheinend
für Arbeitskollektive vernünftiger, die Augen starr auf das
Erreichen der quantitativen Ziele zu richten. Von daher gab es ständig
Klagen über die Produktion von Ausschuß bzw. mangelhaften Produkten,
über die Notwendigkeit von Nacharbeit bei einem unverhältnismäßig
großen Teil der Produktion, über den Zwang, ein großes
Heer von Reparaturarbeitern zu beschäftigen, über das ungenügende
Funktionieren der Qualitätskontrolle usw. Es war nur die andere Seite
der gleichen Medaille, daß Arbeitskollektive eine Tendenz hatten,
sich außerordentlich wenig um die anfallenden Produktionskosten
zu kümmern, etwa um Mehrkosten, die sich aus dem verschwenderischen
Umgang mit Material ergaben. Kosten waren überhaupt nicht ihre Angelegenheit,
sondern die der Betriebsleitung. Angesichts solcher weit verbreiteter
Erscheinungen lag ein ernsthaftes Problem für die Führung darin,
Lehrlingen eine solche moralische Erziehung angedeihen zu lassen, daß
die Einhaltung von Qualitätsnormen und der sorgfältige Umgang
mit verfügbaren Ressourcen zu einer Angelegenheit der Ehre für
sie würde.52
Die betriebliche Erfahrung gestaltete sich für Lehrlinge so, daß
es weder wünschenswert noch geboten erschien, bestehende Normen disziplinierter
Eingliederung in das Kollektiv und in die betrieblichen Weisungs- und
Verantwortungshierarchien zu beachten. Alles, was sie am Arbeitssplatz
zu sehen bekamen, nachdem sie die Allgemeinbildende Polytechnische Oberschule
verlasen hatten und Lehrlinge geworden waren, war geeignet, Gefühle
der Enttäuschung und des Abscheus zu erzeugen. Sobald sich eine Chance
bot, tendierten junge Arbeiter dazu, ihrem Arbeitsplatz und dem Beruf,
für den sie eine Ausbildung als Facharbeiter erhalten hatten, den
Rücken zu kehren - immer auf der Suche nach besseren Arbeits- und
Lohnbedingungen.53 Diese ohnehin vorhandene Tendenz
nahm in den 80er Jahren dramatische Ausmaße an, als die Führung
versuchte, Prozesse technologischen Wandels in den Betrieben in massiver
Form durchzusetzen. Damit ergab sich für die Führung das Problem,
die moralische Erziehung der Lehrlinge so zu verbessern, daß bei
ihnen das Entstehen einer Bereitschaft zur disziplinierten Einordnung
in das Arbeitskollektiv und die betriebliche Leistungshierarchie begünstigt
wurde.54
9. Zweifellos befand sich das gesamte System der beruflichen Bildung in
der DDR in den 80er Jahren in einem Prozeß vollständiger Desintegration.
Es hatte sich als unmöglich erwiesen, irgendeinen Aspekt der beruflichen
Bildung mit Hilfe zentraler Initiativen bzw. Anordnungen zu planen oder
zu leiten. Alle grundlegenden politischen Ziele und Vorhaben der Regierung
und der Partei auf dem Gebiet der beruflichen Bildung, insbesondere alle
Versuche, das Niveau kommunistischer Erziehung im Sinne der
pädagogischen Förderung des Einverständnisses mit der produktivistischen
Ideologie der Führung deutlich zu heben, wurden durch die tatsächliche
Entwicklung der Gegensätze innerhalb der Klassengesellschaft der
DDR, vor allem im Bereich von Produktions- und Zirkulationsprozeß,
unterlaufen. Traditionelle Verbündete der zentralen Bürokratie,
in der Hauptsache FDJ und FDGB, waren mehr und mehr völlig unzuverlässige
und ineffiziente Partner geworden und stellten jetzt kaum mehr dar als
Giganten auf tönernen Füßen. Die Parteihierarchie selbst
hatte derartige Brüche erfahren, daß sich die Spitzen zunehmend
darüber zu beklagen hatten, auf der regionalen und lokalen Ebene
herrsche Gleichgültigkeit gegenüber Beschlüssen, die vom
Politbüro bzw. vom Zentralkomitee gefaßt worden waren. Die
Kombinate und Betriebe sahen sich auf Grund der Entwicklung des Krisenzyklus
und der sinkenden Effektivität der Produktion in wachsendem Maße
unter schwersten Druck gesetzt und mußten darauf reagieren, auch
wenn das bedeutete, Direktiven und Anordnungen der zentralen Bürokratie
im einzelnen bzw. durchgängig zu ignorieren. Vor allem zeigten Lehrlinge
gegenüber der beruflichen Bildung, wie sie in Betrieben und Schulen
angeboten wurde, zunehmend eine desinteressierte, ablehnende oder gar
feindselige Haltung, in deren Ergebnis die Arbeitserziehung als Kernstück
der beruflichen Bildung eine katastrophale Entwicklung nahm.
In dieser einigermaßen verzweifelten Lage sah sich die Führung
schließlich genötigt, die Strategie der stückweisen kleinen
Reparaturen des Berufsbildungssystems aufzugeben und stattdessen eine
Generalüberholung des Systems in Angriff zu nehmen. Der Diskussionsprozeß
über eine umfassende und durchgreifende Reform der beruflichen Bildung
begann spätestens im Juni 1982, als das Staatssekretariat für
Berufsbildung einen Erfahrungs- und Gedankenaustausch mit den Berufsfachkommissionen
über zukünftige Entwicklungen der Ausbildung für die Facharbeiterberufe
organisierte.55 Im Dezember 1983 beschlossen das Politbüro
des ZK der SED und der Ministerrat der DDR einen Maßnahmenkatalog
für zukünftige Verbesserungen der beruflichen Bildung in
Übereinstimmung mit den Erfordernissen der gesellschaftlichen Entwicklung
und des umfassenden Übergangs zur intensiv erweiterten Reproduktion
der Volkswirtschaft.56 Die Zahl der Grundberufe
sollte massiv von 28 auf 103 erhöht werden, wobei eine umfassende
Analyse derjenigen Veränderungen vorausgesetzt war, die auf der Ebene
der Arbeitsprozesse und des Arbeitsinhalts der Facharbeiterberufe in Zukunft
zu erwarten waren. Damit war beabsichtigt, über die Vermittlung einer
breiten Basis grundlegenden Wissens und grundlegender Fertigkeiten die
Flexibilität von Facharbeitern so zu erhöhen, daß sie
den Anforderungen beschleunigten technologischen Wandels gewachsen waren.57
Von September 1986 an sollten für jeden einzelnen Beruf neue Lehrpläne
eingeführt werden, in denen die untrennbare Einheit von beruflicher
Ausbildung für eine bestimmte Tätigkeit und kommunistischer
Erziehung stark betont werden sollte. Im Lehr- und Ausbildungsjahr
1986/87 sollten bereits 48 Prozent, im Lehr- und Ausbildungsjahr 1987/88
mehr als 75 Prozent aller neu eingestellten Lehrlinge nach den neuen Lehrplänen
ausgebildet werden.58 Die bis dahin bestehenden technischen
Grundlagenfächer sollten zu einem einzigen Fach unter der Bezeichnung
Grundlagen der Automatisierung zusammengefaßt werden,
das in dieser Form ab September 1987 unterrichtet werden sollte.59
Die übrigen Grundlagenfächer sollten entsprechend den neuen
Anforderungen rekonstruiert werden.60 Für alle
Berufe sollten neue Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt
werden, ebenso neue Lerrnmittel für die Lehrlinge, Normative für
Bildungsmedien und technische Ausstattung sowie Handbücher für
Lehrer, die ihnen bei der Unterrichtsvorbereitung eine Hilfe sein sollten.61
Das Verhältnis der unterrichtlichen Aktivität von Lehrenden
und Lernenden sollte neu organisiert werden mit dem Ziel, die Qualität
und Effizienz des Unterrichts deutlich zu erhöhen.62
Die Prüfungen sollten der neuen Situation angepaßt werden.63
In jeder Hinsicht sollten die Prozesse, Inhalte und die Ergebnisse der
beruflichen Bildung den Erfordernissen der wissenschaftlich-technischen
Entwicklung angepaßt werden. Dabei wurde erwartet, daß eine
derartig umfassende und tiefgreifende Reform die Grundlage für die
Entwicklung der beruflichen Bildung in den nächsten Jahrzehnten,
nicht nur in den nächsten Jahren, abgeben werde.
Diesen hochfliegenden Plänen folgten allerdings keine entsprechenden
Ergebnisse bei der praktischen Umsetzung. Vielmehr endete diese letzte
große Reform der beruflichen Bildung in der DDR mit einem vollständigen
Fehlschlag, und zwar noch ehe sie wirklich begonnen hatte. Diese Arbeit
ist allerdings nicht der Ort, den Gründen dafür nachzugehen.
Nachwort: In ost- und westdeutschen Zirkeln, die sich gerne als
kritisch betrachten, herrscht eine gewisse Tendenz, das Ende
der früheren DDR als einen Akt der Kolonisierung zu betrachten, mit
dem wertvolle Errungenschaften einer Gesellschaft zerstört wurden,
die angeblich das Modell eines wirklich existierenden Sozialismus
verkörperte. Es wird dabei unterstellt, daß als Ergebnis der
deutschen Vereinigung im Jahre 1989 die frühere DDR als eine industrielle
Macht, die einen Platz unter den 15 führenden Industrienationen der
Welt einnahm, tatsächlich und endgültig liquidiert wurde. In
dieser Betrachtungsweise wird jedoch ausgeblendet, daß entscheidende
Kräfte der Zersetzung und Zerstörung innerhalb der DDR-Gesellschaft
selbst vom ersten Tage ihrer Existenz an präsent waren und daß
diese Kräfte besonders in den betrieblichen Kämpfen gegen das
herrschende Regime und seine Politik im Laufe der Jahre immer stärker
geworden waren. Der Zusammenbruch der DDR ist deshalb nicht als heimtückischer
Sabotageakt von westlicher Seite zu verstehen (vielmehr ist eindeutig,
daß gerade Westdeutschland in den 70er und 80er Jahren alles in
seinen Kräften Stehende tat, um ein zunehmend labileres System in
Ostdeutschland zu stabilisieren), sondern als Ergebnis radikaler und unablässiger
Opposition seitens des Gegners im eigenen Lager, der ostdeutschen Arbeiterklasse.64
In dieser Oppositionsbewegung haben die Lehrlinge, mit denen sich dieser
Beitrag beschäftigte, offenbar eine bedeutende Rolle gespielt.
* Was den Forschungsansatz und die Methodologie dieses
Beitrags angeht, so verweise ich auf die Analysen in Th. Sander, Cold
War and the Politics of Comparative Education - the case of divided Germany.
Contribution to the AERA Conference in Chicago, March 1997 (Manuskript
- Veröffentlichung in einem Sammelband des Symposiums für 1998
vorgesehen) and Th. Sander, (Erziehung und Klassenkampf). Some
notes on the historical role and the political functions of a journal
of the German radical Left, in: I. Nilsson/L. Lundahl (eds.), Teachers,
Curriculum and Policy. Critical perspectives in Educational Research,
Umeå: Umeå University 1997, pp. 59-90. Back
1
Vgl. Th. Sander, Bildungsplanung als Illusion. Empirische Untersuchungen
zur Unplanbarkeit des Bildungswesens in der DDR, Münster: WURF Verlag,
1983, passim Back
2 Vgl. Th. Sander, op. cit., pp. 24ff. Back
3 Vgl. die detaillierte Analyse der Probleme in Th. Sander,
op. cit. pp. 41ff. Back
4
Th. Sander, op. cit., pp. 59ff. Back
5
Vgl. die detaillierte Analyse der Probleme in Th. Sander, op. cit., pp.
103ff. Back
6
Vgl. insbesondere die Zusammenfassung der Prinzipien der Berufsbildung
in Redaktionskollegium unter der Leitung von W. Rudolph, Berufspädagogik,
Berlin: Volk und Wissen, 1987, pp. 147ff. Back
7
Vgl. z.B. W. Rudolph, Bildungspolitische Positionen der Arbeiterklasse
auf dem Gebiet der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 3, 1981, pp. 103-107
Back
8
Berufliche Bildung für heute und morgen. Informationen aus dem Leben
der Lehrlinge in der DDR, Berlin: Verlag Zeit im Bild, 1978, p. 30f.;
zu historischen Daten zur Entwicklung der Betriebsberufsschulen und kommunalen
Berufsschulen vgl. Redaktionskollektiv, Lexikon der Wirtschaft. Berufsbildung,
Berlin: Verlag Die Wirtschaft, 1977, sub voce Berufsbildung, Einrichtungen
der, p. 81f. Back
9
Es darf nicht übersehen werden, daß das Bildungswesen seine
eigenen Begriffe und Definitionen gelernter, angelernter und ungelernter
Arbeit hat, die in keiner Weise mit einer Typologie gelernter, angelernter
und ungelernter Arbeit im Kontext der Entwicklung des Arbeitsprozesses
und der konkreten Arbeit gleichzusetzen oder direkt auf sie beziehbar
ist. Back
10
Alle Zahlen zitiert nach B. Weidemann, Vier Jahrzehnte sozialistische
Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 7/8, 1989, p. 312
11
Statistisches Jahrbuch der DDR 1974, p. 433 Back
12
Nicht ganz so positive Ergebnisse sind abzulesen aus einer Studie zweier
DDR-Forscher, die eigene Berechnungen zur Entwicklung der Bildungssstruktur
der Arbeiterschaft für die Jahr 1957 bis 1970 anstellten. Vgl. H.
Maier/J. Wahse, Probleme der Entwicklung des Bildungsniveaus und der Qualifikationsstruktur
der Werktätigen in der DDR, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte
1974, Teil I, p. 130; vgl. auch die Ergebnisse einer Untersuchung für
das Jahr 1986 in R. Schaefer/J. Wahse, Neue Technologien - Arbeitskräftestrukturen
und Qualifikationsanforderungen, in: W. Sydow (ed.), Technologien im Umbruch,
Berlin: Verlag Die Wirtschaft, 1988, pp. 114-127; G. Schneider, Entwicklung
und Nutzung der Bildung und Qualifikation der Arbeiter und der anderen
Werktätigen, in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no.
3, 1980, pp. 21-23 Back
13
Diese Berufe und Berufswahlalternativen stellen pädagogische Konstrukte
für die Zwecke der beruflichen Ausbildung dar. Sie sind in keiner
Weise identisch mit der Teilung der Arbeit, wie sie aus der historischen
Entwicklung des Produktionsprozesses und besonders des Arbeitsprozesses
resultiert. Back
14
Berufliche Bildung für heute und morgen, op. cit., p. 60; B. Weidemann,
Vier Jahrzehnte sozialistische Berufsbildung, op. cit., p. 314 Back
15
Beispiele für die Struktur von Grundberufen sind z.B. zu finden in
Redaktionskollegium unter Leitung von W. Rudolph, Berufspädagogik,
op. cit., p. 112; Redaktionskollektiv, Lexikon der Wirtschaft. Berufsbildung,
op. cit., p. 145 Back
16
Redaktionskollegium unter Leitung von W. Rudolph, Berufspädagogik,
op. cit., pp. 106ff. Back
17 Das fand seinen Niederschlag in Ermahnungen der Verwaltungshierarchie,
sich um ein höheres Niveau der Leitung und Planung der Entwicklung
des beruflichen Bildungswesens zu bemühen. Vgl. z.B. B. Weidemann,
Erhöhung des Niveaus der staatlichen Führungstätigkeit
wichtige Aufgabe für die Erfüllung des gesellschaftlichen Auftrages
der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 4, 1980, pp. 145-147 Back
18 Über Gegenstand, Inhalte und Methoden der kommunistischen
Erziehung (in meinen Augen eine gänzlich irreführende
Bezeichnung) vgl. vor allem Redaktionskollegium unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 147ff.; gemäß dieser grundlegenden
Veröffentlichung stellt sich die kommunistische Erziehung
als Einheit der Internalisierung der Weltanschauung des Marxismus-Leninismus
(entsprechend den Interpretationen der Partei), der Übernahme eines
ethischen Verhaltenskodex für Sozialisten (entsprechend
den Definitionen der Partei) und der Absolvierung bestimmter Formen der
Arbeitserziehung auf der Grundlage der Vorgaben produktivistischer Ideologie
(entsprechend den Anordnungen der Partei) dar; vgl. auch H. Wachenschwanz,
Weltanschaulich-moralische Erziehung der Lehrlinge im Unterricht, in:
Berufsbildung no. 2, 1980, pp. 59-62; E. Berwig et al., Prinzipien und
Methoden der kommunistischen Erziehung in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung
no. 9, 1982, pp. 390-394; G. Feierabend/R. Zeh, Die Anwendung der Lehren
von Karl Marx bei der kommunistischen Arbeitserziehung in der Berufsausbildung,
in: Berufsbildung no. 9, 1983, pp. 372-376; G. Feierabend, Die Marxsche
Auffassung von der allseitigen Entwicklung der Persönlichkeit und
der Beitrag der Berufsbildung zur Persönlichkeitsentwicklung in der
sozialistischen Gesellschaft, in: Berufsbildung no. 9, 1983, pp. 391-394;
R. Zeh, Herausbildung, Festigung und Vertiefung des marxistisch-leninistischen
Klassenstandpunktes der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 3, 1986, pp.
110-114 Back
19 Bericht des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei
Deutschlands an den X. Parteitag der SED. Berichterstatter: Genosse Erich
Honecker, Berlin: Dietz Verlag, 1981, pp. 96-103
20 E. Honecker, Der Sozialismus löst die Lebensfragen
der Jugend, in: id., Zur Jugendpolitik der SED. Reden und Aufsätze
von 1945 bis zur Gegenwart, Zweiter Band, Berlin: Verlag Neues Leben,
1985, pp. 328-344 Back
21 Vgl. FDJ-Auftrag X. Parteitag. Beschluß des
XI. Parlaments der Freien Deutschen Jugend, in: Neues Deutschland, 6/7
June, 1981, p. 5; vgl. auch K.-D. Steinecke, Mit vielfältigen Initiativen
und anspruchsvollen Taten bereiten unsere Lehrlinge den X. Parteitag der
SED in der Parteitagsinitiative der FDJ würdig vor, in:
Berufsbildung no. 9, 1980, pp. 370-372; E. Krenz, In der Parteitagsinitiative
der FDJ die Kampfkraft des sozialistischen Jugendverbandes unter
den Lehrlingen weiter erhöhen, in: Berufsbildung no. 9, 1980, pp.
378-380; Die Verantwortung der Jugend bei der Weiterführung der sozialistischen
Revolution in der DDR und die Aufgaben der FDJ nach dem X. Parteitag der
SED. Rechenschaftsbericht des Zentralrates der FDJ an das XI. Parlament
der Freien Deutschen Jugend. Berichterstatter: Egon Krenz, in: Junge Generation
no. 7/8, 1981 Back
22 Direktive zur Auswertung des X. Parteitages der SED
im Unterricht der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 7/8, 1981, pp.
302-307; see also B. Weidemann, Die Beschlüsse des X. Parteitages
der SED - Richtschnur der weiteren Vervollkommnung der Berufsbildung in
den 80er Jahren und bei der Vorbereitung und Durchführung des Lehr-
und Ausbildungsjahres 1981/82, in: Berufsbildung, no. 6, 1981, pp. 244-252;
C.-H. Janson, Die Beschlüsse des X. Parteitages sind auch auf dem
Gebiet der Berufsbildung eine langfristige Orientierung bis weit in die
80er Jahre, in: Berufsbildung, no. 6, 1981, pp. 262-265; Lehr- und Ausbildungsjahr
1981/82 auf zielstrebige Umsetzung der Beschlüsse des X. Parteitages
orientiert, in: Berufsbildung no. 6, 1981, pp. 241-243; K. Horn, Die Beschlüsse
des X. Parteitages in der Berufsbildung in hoher Qualität verwirklichen,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1981, pp. 297-299; W. Haltinner/E. Krüger,
Die Jugendpolitik der SED - Programm kommunistischer Erziehung der Jugend,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1982, pp. 305-309 Back
23 Zur Rolle der FDJ in der Berufsbildung vgl. W. Rudolph,
Lehrlinge bereiten sich als FDJ-Mitglieder mit hohen Leistungen beim Lernen
und Arbeiten auf den X. Parteitag der SED vor, in: Berufsbildung no. 5,
1980, pp. 203-204; R. Huhle, Hohe Anforderungen an das Wirken der FDJ
in den Einrichtungen der Berufsausbildung auf der Grundlage der Beschlüsse
des X. Parteitages der SED, in: Berufsbildung no. 6, 1981, pp. 252-254;
R. Huhle/M. Zimmermann, Beitrag des Facharbeiternachwuchses zum Leistungsanstieg
der Volkswirtschaft im Berufswettbewerb 1982, in: Berufsbildung no. 2,
1982, pp. 49-50; R. Huhle, Weitere Verwirklichung des FDJ-Auftrages
X. Parteitag durch die FDJ-Kollektive in der Berufsausbildung im
Lehr- und Ausbildungsjahr 1982/83, in: Berufsbildung no. 5, 1982, pp.
203-205; FDJ-Kollektive der Berufsausbildung ziehen Bilanz im FDJ-Auftrag
X. Parteitag, in: Berufsbildung no. 6, 1982, pp. 249-251; M. Zimmermann,
Aufgaben der FDJ-Kollektive der Lehrlinge bei der weiteren Verwirklichung
des FDJ-Auftrages X. Parteitag, in: Berufsbildung no. 7/8,
1982, pp. 299-301; R. Huhle, Das Wirken des sozialistischen Jugendverbandes
im Lehr- und Ausbildungsjahr 1983/84 bei der Realisierung des Friedensaufgebotes
der FDJ in den FDJ-Kollektiven der Lehrlinge, in: Berufsbildung
no. 5, 1983, pp. 205-207; R. Huhle, Die Tätigkeit des sozialistischen
Jugendverbandes in der Berufsausbildung im Lehr- und Ausbildungsjahr 1984/85,
in: Berufsbildung no. 5, 1984, pp. 214-216; R. Huhle, Aufgaben des sozialistischen
Jugendverbandes im Lehr- und Ausbildungsjahr 1985/86 bei der Realisierung
des Ernst-Thälmann-Aufgebotes der FDJ in den FDJ-Kollektiven
der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 5, 1985, pp. 213-215; Aufgaben der
Freien Deutschen Jugend in der Berufsausbildung nach dem XII. Parlament
der FDJ, in: Berufsbildung no. 7/8, 1985, pp. 307-310; R. Huhle, Aufgaben
des sozialistischen Jugendverbandes im Lehr- und Ausbildungsjahr 1986/87
bei der Verwirklichung des FDJ-Auftrages XI. Parteitag der SED,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 314-317 Back
24 Zur Rolle des FDGB in der Berufsbildung vgl. z.B.
H. Bühl, Anregung der schöpferischen Tätigkeit der Pädagogen
und Entfaltung ihrer pädagogischen Meisterschaft - Ziel und Inhalt
gewerkschaftlicher Interessenvertretung, in: Berufsbildung no. 1, 1980,
pp. 13-14; H. Bühl, Wettbewerbsziele und Initiativen zur Stärkung
der Wirtschaftskraft der DDR setzen Maßstäbe für die Bildungsarbeit,
in: Berufsbildung no. 5, 1980, pp. 201-203; H. Bühl, Leistungsanstieg
der Volkswirtschaft - eine konkrete Bildungsaufgabe und gewerkschaftlicher
Klassenauftrag, in: Berufsbildung no. 10, 1980, pp. 417-418; H. Franz/G.
Rauch, Mit sachkundiger und konkreter Gewerkschaftsarbeit zum weiteren
Leistungsanstieg in der Berufsbildung beitragen, in: Berufsbildung no.
10, 1980, pp. 419-420; H. Bühl, Berufsausbildung der Lehrlinge und
Weiterbildung der Werktätigen auf die Erfordernisse des Leistungsanstiegs
der Volkswirtschaft orientieren, in: Berufsbildung no. 1, 1981, pp. 14-15;
H. Bühl, Aufgaben der Gewerkschaften auf dem Gebiet der Berufsbildung
bei der Verwirklichung der Beschlüsse des X. Parteitages der SED,
in: Berufsbildung no. 6, 1981, pp. 254-256; H. Bühl, Die Gewerkschaften
- Förderer des Neuerertums in der Berufsbildung, der praxisorientierten
Ausbildung und einer schöpferischen Lernatmosphäre in den Arbeitskollektiven,
in: Berufsbildung no. 1, 1982, pp. 8-11; H. Bühl, Ziele und Aufgaben
für die Mitwirkung der Gewerkschaften in der Berufsbildung im Lehr-
und Ausbildungsjahr 1982/83, in: Berufsbildung no. 5, 1982, pp. 201-203;
H. Bühl, Die Herausbildung des Klassenstandpunktes und die Vermittlung
eines hohen Wissens und Könnens zur Meisterung von Wissenschaft und
Technik - Bestandteil gewerkschaftlicher Interessenvertretung, in: Berufsbildung
no. 1, 1983, pp. 11-14; F. Gericke, Mitwirkung der Gewerkschaften in der
Berufsbildung im Lehr- und Ausbildungsjahr 1983/84, in: Berufsbildung
no. 5, 1983, pp. 202-204; H. Bühl, Aufgaben für die Mitwirkung
der Gewerkschaften in der Berufsbildung im Lehr- und Ausbildungsjahr 1984/85,
in: Berufsbildung no. 5, 1984, pp. 211-213; K. Heinze/G. Rauch, Im Lehrjahr
1984/85 mit konstruktiver Gewerkschaftsarbeit an den kommunalen Berufsschulen
zur weiteren Vervollkommnung der Berufsausbildung beitragen, in: Berufsbildung
no. 7/8, 1984, pp. 307-309; H. Bühl, Für eine hohe Qualität
und Effektivität in der Erziehung und Bildung eines klassenbewußten
Facharbeiternachwuchses, in: Berufsbildung no. 1, 1985, pp. 12-15; F.
Gericke, Aufgaben der gewerkschaftlichen Leitungen und Vorstände
für das Lehr- und Ausbildungsjahr 1985/86 in Vorbereitung des XI.
Parteitages der SED, in: Berufsbildung no. 5, 1985, pp. 210-212; H. Franz/K.
Heinze, Im Lehrjahr 1985/86 mit konstruktiver Gewerkschaftsarbeit an den
kommunalen Berufsschulen zur würdigen Vorbereitung des XI. Parteitages
der SED beitragen, in: Berufsbildung no. 9, 1985, pp. 379-382; H. Bühl,
Schöpfertum, Leistungsbereitschaft und Neuerertum in der beruflichen
Bildung - Voraussetzung für ein hohes Wirtschaftswachstum, in: Berufsbildung
no. 1, 1986, pp. 7-10; K. Zahn, Aufgaben der Gewerkschaften im Lehr- und
Ausbildungsjahr 1986/87 unter den Bedingungen der neuen Etappe der ökonomischen
Strategie, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 317-320; C.-H. Janson,
Die Beschlüsse des XI. Parteitages der SED bestimmen die weitere
Arbeit in der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 321-323;
K. Heinze/G. Rauch, Mit konstruktiver Gewerkschaftsarbeit zur Erfüllung
der Beschlüsse des XI. Parteitages der SED beitragen, in: Berufsbildung
no. 9, 1986, 377-380 Back
25 Vgl. z.B. G. Kalina, Entwicklung der gesellschaftlichen
Aktivität der Lehrlinge und jungen Facharbeiter, in: Berufsbildung
no. 6, 1982, pp. 252-256 Back
26 H. Kuhn, Die schöpferische Arbeit der Lehrkräfte
- eine wichtige Voraussetzung für ein hohes Niveau der kommunistischen
Erziehung und beruflichen Ausbildung der Lehrlinge, in: Berufsbildung
no. 1, 1980, pp. 8-10; E. Grummich, Durch ein hohes Niveau der politisch-ideologischen
und pädagogischen Arbeit der Lehrkräfte eine größere
Wirksamkeit der kommunistischen Erziehung im Unterricht erreichen, in:
Berufsbildung no. 1, 1980, pp. 23-26; B. Weidemann, Das Lehr- und Ausbildungsjahr
1980/81 mit dem Blick auf den X. Parteitag der SED vorbereiten, um das
Schrittmaß der 80er Jahre zu erreichen, in: Berufsbildung no. 5,
1980, pp. 194-201; G. Brückner, Effektive Nutzung der Ausbildungszeit
- Beitrag zur Erhöhung der Effektivität und Qualität der
Bildungs- und Erziehungsarbeit im Unterricht, in: Berufsbildung no. 9,
1980, pp. 385-388 und 403; Kommunistische Erziehung im Unterricht [zur
Frage der vollen Auslastung der Ausbildungszeit], in: Berufsbildung no.
10, 1980, pp. 434-444; B. Weidemann, Die weitere Vervollkommnung der kommunistischen
Erziehung des Facharbeiternachwuchses in der DDR entsprechend den Erfordernissen
des gesellschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Fortschritts,
in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 74-77; B. Weidemann, Die Vervollkommnung
der Berufsbildung bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen
Gesellschaft, in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 97-102; H. Henschel,
Erziehung der Lehrlinge zur Moral der Arbeiterklasse im Unterricht, in:
Berufsbildung no. 3, 1981, pp. 108-111; H. Naumann, Erziehung eines würdigen
Nachwuchses der Arbeiterklasse, in: Berufsbildung no. 4, 1981, pp. 145-146;
G. Kalina, Die Erziehung der Jugend zu sozialistischen Patrioten und proletarischen
Internationalisten, in: Berufsbildung no. 4, 1981, pp. 147-151; B. Weidemann,
Die Beschlüsse des X. Parteitages der SED - Richtschnur der weiteren
Vervollkommnung der Berufsbildung in den 80er Jahren und bei der Vorbereitung
und Durchführung des Lehr- und Ausbildungsjahres 1981/82, in: Berufsbildung
no. 6, 1981, pp. 244-252; C.-H. Janson, Die Beschlüsse des X. Parteitages
sind auch auf dem Gebiet der Berufsbildung eine langfristige Orientierung
bis weit in die 80er Jahre, in: Berufsbildung no. 6, 1981, pp. 262-265;
R. Zeh/E. Patzer, Zur Entwicklung der Berufsreife von Lehrkräften
für den berufspraktischen Unterricht, in: Forschung der sozialistischen
Berufsbildung no. 1, 1981, pp. 14-21; B. Weidemann, Die weitere Gestaltung
der Berufsbildung der DDR nach dem X. Parteitag der SED und die daraus
erwachsenden Anforderungen an die berufspädagogische Wissenschaft,
in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 4, 1981, pp. 1-11;
B. Weidemann, Die weitere Durchführung der Beschlüsse des X.
Parteitages im Lehr- und Ausbildungsjahr 1982/83, in: Berufsbildung no.
5, 1982, pp. 194-201; C.-H. Janson, Unter Führung der Partei in bewährter
Gemeinschaftsarbeit im Lehr- und Ausbildungsjahr 1982/83 die Effektivität
der Berufsbildung spürbar erhöhen, in: Berufsbildung no. 5,
1982, pp. 213-214; G. Feierabend, Qualität und Effektivität
des Unterrichts erhöhen, in: Berufsbildung no. 11, 1982, pp. 465-466;
B. Weidemann, Die weitere Durchführung der Beschlüsse des X.
Parteitages im Lehr- und Ausbildungsjahr 1983/84, in: Berufsbildung no.
5, 1983, pp. 194-202; B. Weidemann, Die weitere Erhöhung von Qualität
und Effektivität der Berufsbildung und ihre Einstellung auf die neuen
Maßstäbe und Erfordernisse der gesellschaftlichen Entwicklung
und des umfassenden Übergangs der Volkswirtschaft zur intensiv erweiterten
Reproduktion, in: Berufsbildung no. 5, 1984, pp. 202-211, in particular
205ff.; H. Kuhn, Größere Wirksamkeit der kommunistischen Erziehung
durch offensive politisch-ideologische Arbeit in der Berufsausbildung,
in: Berufsbildung no. 11, 1983, pp. 465-466; Gesellschaftliche Anforderungen
an die Persönlichkeit und die Tätigkeit der Lehrkräfte.
Interview mit dem stellvertretenden Direktor des Zentralinstituts für
Berufsbildung der DDR, Professor Dr. sc. paed. Gottfried Schneider, in:
Berufsbildung no. 12, 1983, pp. 562-564; H. Kuhn, Der Beitrag der Berufsausbildung
zur Persönlichkeitsentwicklung, in: Berufsbildung no. 6, 1984, pp.
25-26; B. Weidemann, Die weitere Vervollkommnung der politisch-ideologischen,
moralischen und Arbeitserziehung des Facharbeiternachwuchses in der DDR
entsprechend den Erfordernissen der gesellschaftlichen Entwicklung und
des umfassenden Übergangs der Volkskwirtschaft zur intensiv erweiterten
Reproduktion, in: Berufsbildung no. 12, 1984, pp. 523-526; B. Weidemann,
Das Lehr- und Ausbildungsjahr 1985/86 mit dem Blick auf den XI. Parteitag
der SED vorbereiten und durchführen, in: Berufsbildung no. 5, 1985,
pp. 202-210; B. Weidemann, Durch Herausbildung von Schöpfertum, Leistungsbereitschaft
und Neuerertum die künftigen Facharbeiter zur Meisterung der wissenschaftlich-technischen
Revolution befähigen, in: Berufsbildung no. 1, 1986, pp. 17-20; G.
Albrecht, Der Unterricht - das Hauptfeld der Bildung und Erziehung in
der Berufsausbildung , in: Berufsbildung no. 5, 1986, pp. 209-210; K.-H.
Richter, Die Rolle der Lehrerpersönlichkeit bei der Heranbildung
eines sozialistischen Facharbeiternachwuchses, in: Berufsbildung no. 5,
1986, pp. 211-213; B. Weidemann, Mit Elan und Tatkraft verwirklichen wir
die Beschlüsse des XI. Parteitages der SED, in: Berufsbildung no.
6, 1986, pp. 257-259; W. Rudolph, Berufsbildung - wichtiger Faktor der
umfassenden Intensivierung, in: Berufsbildung no. 6, 1986, pp. 260-263
und 301; B. Weidemann, Mit der Durchführung der Beschlüsse des
XI. Parteitages der SED die Berufsbildung auf die neue Etappe der Gestaltung
der entwickelten sozialistischen Gesellschaft einstellen, in: Berufsbildung
no. 7/8, 1986, pp. 306-313; G. Albrecht/G. Menge, Hohe Qualität des
Unterrichts - ein Beitrag der Berufspädagogen zur Realisierung der
Beschlüsse des XI. Parteitages der SED, in: Berufsbildung no. 9,
1986, pp. 397-402 Back
27 H. Kinzel, Vermeiden von Unterrichtsausfall und Fehlstunden
der Lehrlinge - eine Kampfposition der Leitungskräfte, in: Berufsbildung
no. 6, 1983, pp. 285-288 Back
28 Vgl. z.B. G. Albrecht, Die Weiterbildung der Berufspädagogen
auf die Anforderungen der achtziger jahre ausrichten, in: Berufsbildung
no. 12, 1981, pp. 526-530; W. Flügge, Weiterbildung der Berufspädagogen
entsprechend den Erfordernissen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts
im Kombinat, in: Berufsbildung no. 1, 1982, pp. 40-43; K. Heinze/G. Rauch,
Aktive Mitwirkung der Schulgewerkschaftsleitungen von kommunalen Berufsschulen
an der Weiterbildung der Berufsschullehrer, in: Berufsbildung no. 3, 1982,
pp. 134-136; G. Wricke, Ausgestaltung der Weiterbildung der Berufspädagogen
entsprechend den Erfordernissen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts,
in: Berufsbildung no. 4, 1982, pp. 179-182; Das Niveau und die Praxiswirksamkeit
der Weiterbildung der Berufspädagogen entsprechend den Anforderungen
der achtziger Jahre erhöhen, in: Berufsbildung no. 5, 1982, pp. 237-241;
Das Niveau und die Praxiswirksamkeit der Weiterbildung der Berufspädagogen
entsprechend den Anforderungen der achtziger Jahre erhöhen, in: Berufspädagogik
no. 6, 1982, pp. 288-292; G. Wricke, Befähigung der Lehrkräfte,
Erzieher und leitenden Kader der Berufsbildung zur Gestaltung des Prozesses
der Arbeitserziehung, in: Berufsbildung no. 5, 1983, pp. 219-222; W. Rudolph,
Die Weiterbildung der Lehrkräfte zur Erhöhung des politisch-ideologischen,
pädagogisch-methodischen und fachwissenschaftlichen Niveaus im Unterricht,
in: Berufsbildung no. 1, 1985, pp. 16-22 und 35-36; A. Henkelmann, Zielgerichtete
Weiterbildung der Leiter und Lehrkräfte des berufspraktischen Unterrichts,
in: Berufsbildung no. 12, 1986, pp. 555-557; vgl. ferner: Aus- und Weiterbildung
von Lehrkräften für die sozialistische Berufsbildung, Berlin:
Verlag Die Wirtschaft, 1984 Back
29 Methodische Anleitungen für die Grundlagenfächer
Betriebsökonomik und Sozialistisches Recht für Ausbildungsberufe,
die das Erreichen des Zieles der 8. Klasse der Oberschule voraussetzen,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1980, pp. 327-335; H. Kuhn, Weitere Erhöhung
der Qualität des Unterrichts in den Grundlagenfächern der Berufsausbildung,
in: Berufsbildung no. 9, 1980, pp. 381-384; W. Hein/M. Sellahn, Behandlung
des Themas Mitwirkung der Bürger bei der Verhütung von Straftaten
gegen das Volkseigentum im Grundlagenfach Sozialistisches Recht, in: Berufsbildung
no. 6, 1982, pp. 274-276; W. Hein/B. Lange, Behandlung von Fragen der
Ordnung, Disziplin und Sicherheit am Arbeitsplatz im Grundlagenfach Sozialistisches
Recht, in: Berufsbildung no. 6, 1982, pp. 233-236; B. Lange/M. Sellahn,
Erziehung der Lehrlinge im Grundlagenfach Sozialistisches Recht zur konsequenten
Einhaltung und bewußten Durchsetzung des sozialistischen Rechts,
in: Berufsbildung no. 6, 1984, pp. 267-271; M. Schade et al., Die Einheit
von Rationalem und Emotionalem bei der Herausbildung von sozialistischem
Rechtsbewußtsein und Rechtsverhalten, in: Berufsbildung no. 4, 1985,
pp. 173-176 Back
30 A. Schink, Kommunistische Erziehung im ökonomischen
Fachunterricht und marxistisch-leninistische Erkenntnistheorie, in: Berufsbildung
no. 3, 1980, pp. 112-114 und 127; Methodische Anleitungen ..., op. cit.,
pp. 327-335; M. Rößiger/H. Weidhase, Intensivierung des Unterrichts
im Grundlagenfach Betriebsökonomik durch Konzentration auf das Wesentliche,
in: Berufsbildung no. 3, 1981, pp. 115-118; R. Böttcher, Entwicklung
einer bewußten Einstellung zur objektiv notwendigen Steigerung der
Arbeitsproduktivität im Grundlagenfach Betriebsökonomik, in:
Berufsbildung no. 4, 1984, pp. 163-167; H. Kühnel, Herausbildung
einer bewußten Einstellung zur Qualitätsarbeit im Grundlagenfach
Betriebsökonomik, in: Berufsbildung no. 5, 1984, pp. 230-233 und
247; Th. Petzold, Beispiele zur Entwicklung des Kosten-Nutzen-Denkens
im Grundlagenfach Betriebsökonomik, in: Berufsbildung no. 1, 1986,
pp. 43-46 und 54; M. Zabel/W. Schwark/W. Hein, Auswertung der Dokumente
des XI. Parteitages der SED in den Grundlagenfächern Betriebsökonomik
und Sozialistisches Recht, in: Berufsbildung no. 6, 1986, pp. 271-275
und 301; vgl. auch Autorenkollektiv, Methodik des Grundlagenfaches Betriebsökonomik,
Berlin: Volk und Wissen, 1984 Back
31 Kommunistische Erziehung der Lehrlinge im Unterricht,
in: Berufsbildung no. 3, 1980, pp. 103-111; G. Albrecht/J. Zirnstein,
Die Verantwortung der Berufspädagogen zur Erhöhung des Leistungsbeitrags
der Berufsbildung in Verwirklichung der Beschlüsse des X. Parteitages
der SED, in: Berufsbildung no. 9, 1981, pp. 390-394; G. Feierabend/M.
Grabau, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt - Herausforderung an
die Qualität des theoretischen Unterrichts, in: Berufsbildung no.
11, 1981, pp. 476-479, in particular p. 478; E. Geuther/G. Siemon, Die
Erhöhung der Qualität und Effektivität des theoretischen
und berufspraktischen Unterrichts - eine unerläßliche Voraussetzung
für die Bewältigung der modernen Technik und Technologie, in:
Berufsbildung no. 11, 1981, pp. 491-494; R. Radtke/H. Schmidt, Qualifikationspotential
und Wirtschaftswachstum, in: Berufsbildung no. 12, 1982, pp. 529-533;
R. Radtke/H. Schmidt, Schlüsseltechnologien und volkswirtschaftliche
Leistungsentwicklung, in: Berufsbildung no. 11, 1985, pp. 475-478 und
506; G. Albrecht, Informatik und Berufsbildung im Sozialismus, in: Berufsbildung
no. 12, 1985, pp. 523-527; R. Radtke/H. Schmidt, Schlüsseltechnologien
- Spitzenleistungen - Qualifikation, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp.
67-69; Chr. Berger, Die Anwendung von CAD/CAM-Technik erfordert zielgerichtete
Qualifizierungsmaßnahmen, in: Berufsbildung no. 3, 1986, pp. 149-152;
Chr. Berger, Vorbereitung der Werktätigen auf die Anwendung der CAD/CAM-Technik
bis hin zu Automatisierungsprozessen, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986,
pp. 357-360; Chr. Berger, Die Anwendung von CAD/CAM-Technik erfordert
zielgerichtete Qualifizierungsmaßnahmen, in: Berufsbildung no. 3,
1986, pp. 149-152; Chr. Berger, Vorbereitung der Werktätigen auf
die Anwendung der CAD/CAM-Technik bis hin zu Automatisierungsprozessen,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 357-360; E. Menge, Wirkungen der
Informationsverarbeitungstechnik auf Facharbeiterberufe nichtproduzierender
Bereiche, in: Berufsbildung no. 12, 1986, pp. 536-541
32 M. Zabel, Fachberater wirken für weitere Erhöhung
der Qualität und Effektivität des Unterrichts in den Grundlagenfächern,
in: Berufsbildung no. 3, 1983, pp. 103-106 und 127 BackBack
33 M. Bothin/S. Müller, Durch zielstrebige Leitungstätigkeit
die Qualität des Staatsbürgerkundeunterrichts in der Einrichtung
der Berufsausbildung weiter erhöhen, in: Berufsbildung no. 4, 1984,
pp. 170-171 Back
34 H. Ludwig, Sicherung des militärischen Berufsnachwuchses
- wichtige Voraussetzung für den zuverlässigen militärischen
Schutz des Sozialismus, in: Berufsbildung no. 3, 1980, pp. 97-98; H. Kny,
Wirksame Gestaltung der sozialistischen Wehrerziehung in der Berufsausbildung,
in: Berufsbildung no. 3, 1980, pp. 99-102; H. Becker, Entwicklung der
Fähigkeit und Bereitschaft der Lehrlinge zur Landesverteidigung,
in: Berufsbildung no. 5, 1980, pp. 207-208; J. Gooß/s. Siegel, Sicherung
des militärischen Berufsnachwuchses durch kontinuierliche vormilitärische
Grund- und Laufbahnausbildung, in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 68-71;
Stärkung der Wehrfähigkeit und Wehrbereitschaft der Jugend,
in: Berufsbildung no. 9, 1982, pp. 369-370; P. Koch/R. Gottwald, Effektive
und programmgetreue vormilitärische Ausbildung der Lehrlinge, in:
Berufsbildung no. 4, 1983, pp. 174-176; H. Gillert, Erziehung der Lehrlinge
zu hoher Wertschätzung der Arbeit und der Verteidigung der Errungenschaften
des Sozialismus, in: Berufsbildung no. 3, 1985, pp. 107-108; S. Hain/Chr.
Carls, Unsere Lehrlinge sind bereit und fähig zum Schutz des sozialistischen
Vaterlandes - der DDR, in: Berufsbildung no. 3, 1985, pp. 109-110; M.
Zimmermann, Wehrerziehung - Bestandteil der kommunistischen Erziehung
in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp. 57-58; W.
Effenberger, Verteidigungspolitik der DDR und sozialistische Wehrerziehung
dienen der Friedenssicherung, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp. 59-62;
Back
35 W. Behrendt/K. Döge, Führung der pädagogischen
Gemeinschaftsarbeit durch den Direktor, in: Berufsbildung no. 4, 1981,
pp. 181-184; W. Behrendt/K. Döge, Kontrolltätigkeit des Direktors
an Einrichtungen der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 2, 1983, pp.
81-84; G. Feierabend/F. Kleinhempel, Die Führung der pädagogisch-methodischen
Arbeit durch den Direktor der Einrichtung der Berufsbildung, in: Berufsbildung
no. 11, 1983, pp. 491-494; G. Feierabend, Wesen und Zielstellung der Leitungstätigkeit
der Direktoren an Einrichtungen der Berufsbildung, in: Berufsbildung no.
12, 1983, pp. 552-555; W. Behrendt, Die Leitung des Kollektivs der Einrichtung
der Berufsbildung durch den Direktor, in: Berufsbildung no. 1, 1984, pp.
47-49; W. Behrendt/K. Döge, Führung von Tätigkeiten der
Lehrkräfte im Unterricht durch zielgerichtete Planung, in: Berufsbildung
no. 2, 1984: K. Döge, Leitung von Unterrichtsprozessen durch den
Direktor an Einrichtungen der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 3,
1984, pp. 121-124 und 140; O. Peske, Rationelle Durchsetzung der Leitungsfunktionen
in Einrichtungen der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 6, 1984, pp.
295-298; H. Hanke, Verantwortung des Direktors für die Tätigkeit
der Klassenleiter, in: Berufsbildung no. 7/8, 1984, pp. 346-348; K. Döge,
Die Leitungstätigkeit des Direktors zur Entwicklung der schöpferischen
Arbeit der Methodischen Kommissionen, in: Berufsbildung no. 11, 1984,
pp. 499-501 und 510; K. Döge, Hospitationen als Instrument des Direktors
zur Erhöhung von Qualität und Effektivität des Unterrichts,
in: Berufsbildung no. 12, 1984, pp. 548-551; H. Hilger, Erarbeitung und
Verallgemeinerung von Erfahrungsberichten als fester Bestandteil der Leitungstätigkeit
des Direktors und der anderen pädagogischen Leitungskräfte,
in: Berufsbildung no. 1, 1985, pp. 43-45; W. Haase, Kommunikationsbeziehungen
des Direktors in Beratungen mit Pädagogen und Lehrlingen, in: Berufsbildung
no. 7/8, 1985, pp. 336-338; D. Gnauck, Unterstützung der Klassenleiter
durch den Direktor zur Führung des politisch-pädagogischen Prozesses
in den Lehrlingskollektiven, in: Berufsbildung no. 7/8, 1985, pp. 344-346;
G. Kämpf/K. Döge, Die Planung des Unterrichts durch den Direktor,
in: Berufsbildung no. 10, 1985, pp. 446-452; R. Neubert/K. Döge,
Verantwortung des Direktors für die Hospitationstätigkeit, in:
Berufsbildung no. 12, 1985, pp. 543-546; W. Behrendt, Aufgaben des Direktors
zur Entwicklung pädagogischen Könnens der Lehrkräfte und
Erzieher, in: Berufsbildung no. 10, 1986, pp. 454-457; G. Kämpf/M.
Lippitz, Verantwortung des Direktors für die Facharbeiter- und Reifeprüfung,
in: Berufsbildung no. 12, 1986, pp. 542-547 Back
36 Vgl. z.B. M. Meißner, Die Berufsbildung als
Bestandteil des einheitlichen Reproduktionsprozesses im Kombinat, in:
Berufsbildung no. 12, 1985, pp. 551-553; G. Feierabend, Berufsausbildung
- Bestandteil der sozialökonomischen Planung im Betrieb und Territorium,
in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 3, 1980, pp. 1-6;
R. Brückner/E.-M. Rose, Zu einigen methodischen Aspekten der Untersuchung
zur Bestimmung der Verantwortung und der Aufgaben der Kombinate bei der
Leitung und Planung der Berufsbildung, in: Forschung der sozialistischen
Berufsbildung no. 3, 1980, pp. 6-10 Back
37 H. Kuhn, Aufgaben zur Durchsetzung der staatlichen
Regelung über die Lehrproduktion und Ausbildungsplätze für
die Berufsausbildung der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 2, 1982, pp.
56-57; vgl. auch R. Georgi, Anspruchsvolle berufspraktische Ausbildung
der Lehrlinge sichern, in: Berufsbildung no. 11, 1981, pp. 465-466 Back
38 E. Geuther/G. Siemon/A. Weigert, Weitere Erhöhung
der Qualität und Effektivität der Ausbildung in Lehrwerkstätten,
in: Berufsbildung no. 5, 1980, pp. 226-229; H. Lemke, Verantwortung des
Direktors für die Bereitstellung der lehrplangerechten Produktion,
in: Berufsbildung no. 1, 1982, pp. 33-35; H. Schweigel/E. Terp, Sicherung
der lehrplangerechten Produktion durch Übertragung anspruchsvoller
Jugendobjekte, in: Berufsbildung no. 3, 1982, pp. 105-107; G. Aßmus/K.
Hunneshagen, Sicherung der lehrplangerechten Produktion für frontales
Vorgehen im berufspraktischen Unterricht, in: Berufsbildung no. 4, 1982,
pp. 157-159 und 163; E. Möbes, Sicherung der lehrplangerechten Produktion
durch Ausbildung in Lehrlingsobjekten, in: Berufsbildung no. 5, 1982,
pp. 224-225 und 236; Stabile und kontinuierliche Bereitstellung lehrplangerechter
Produktion, in: Berufsbildung no. 6, 1982, pp. 257-263; Sicherung einer
lehrplangerechten Produktion im berufspraktischen Unterricht. Interview
mit dem Stellvertreter des Staatssekretärs für Berufsbildung,
Prof. Dr. Horst Kuhn, in: Berufsbildung no. 7/8, 1982, pp. 311-314; E.
Erdmann/E. Sommer, Feste Ordnung auf dem Gebiet der Planung, Erfassung
und Abrechnung der Arbeitsleistungen der Lehrlinge, in: Berufsbildung
no. 6, 1983, pp. 266-267 und 288 Back
39 Vgl. z.B. G. Fiebelkorn, Verantwortung des Betriebsdirektors
für die Sicherung der lehrplangerechten Produktion, in: Berufsbildung
no. 12, 1980, pp. 542-543 und 547; P. Sander, Die arbeitsrechtliche Verantwortung
der Betriebe und betrieblichen Bildungseinrichtungen bei der Leitung der
Berufsausbildung, in: Berufsbildung no. 1, 1981, pp. 34-37; Hohe Verantwortung
des Kombinates für die Heranbildung eines klassenbewußten,
qualifizierten Facharbeiternachwuchses. Interview mit dem Generaldirektor
des VEB Textilkombinat Cottbus, Dr. Siegfried Bauch, in: Berufsbildung
no. 10, 1984, pp. 430-432; B. Weidemann, Mit Elan und Tatkraft verwirklichen
wir die Beschlüsse des XI. Parteitages der SED, in: Berufsbildung
no. 6, 1986, pp. 257-259; W. Rudolph, Berufsbildung - wichtiger Faktor
der umfassenden Intensivierung, in: Berufsbildung no. 6, 1986, pp. 260-263
und 301; B. Weidemann, Mit der Durchführung der Beschlüsse des
XI. Parteitages der SED die Berufsbildung auf die neue Etappe der Gestaltung
der entwickelten sozialistischen Gesellschaft einstellen, in: Berufsbildung
no. 7/8, 1986, pp. 306-313; C.-H. Janson, Die Beschlüsse des XI.
Parteitages der SED bestimmen die weitere Arbeit in der Berufsbildung,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 321-323 Back
40 An der Seite der Werktätigen kämpfen die
Lehrlinge um hohe Leistungen beim Lernen und Arbeiten, in: Berufsbildung
no. 5, 1981, pp. 193-197; W. Lange, Den theoretischen Unterricht eng mit
der gesellschaftlichen, beruflichen und betrieblichen Praxis verbinden,
in: Berufsbildung no. 5, 1981, pp. 207-209; G. Feierabend/H. Henschel,
Wissenschaftlich-technischer Fortschritt - eine Herausforderung an die
Entwicklung des Schöpfertums der Lehrlinge und die Förderung
ihrer Begabungen, in: Berufsbildung no. 9, 1981, pp. 371-374, und 394;
G. Kämpf/G. Siemon, Gestaltung der Arbeitserziehung im Unterricht,
in: Berufsbildung no. 11, 1982, pp. 491-495; E. Berwig, Anforderungen
an die Leitung und Planung des pädagogischen Prozesses an den Einrichtungen
der Berufsbildung unter dem Aspekt der Arbeitserziehung, in: Berufsbildung
no. 3, 1983, pp. 119-22 und 138; H. Kuhn, Kommunistische Arbeitserziehung
in den Klassenkämpfen unserer Zeit, in: Berufsbildung no. 9, 1983,
pp. 370-372; W. Rudolph, Konferenz zur kommunistischen Arbeitserziehung
- würdiger Beitrag der Berufsausbildung zum Karl-Marx-Jahr 1983,
in: Berufsbildung no. 9, 1983, pp. 381-382; vgl. auch Autorenkollektiv,
Arbeitserziehung in der Berufsausbildung. Beiträge, Berlin: Volk
und Wissen, 1979; Autorenkollektiv, Der Unterrichtsprozeß in der
Berufsausbildung, Berlin: Volk und Wissen, 1981 Back
41 Autorenkollektiv unter der Leitung von H. Steinbach,
Ausbildung in Arbeitskollektiven auf das Erreichen der Facharbeiterleistung
orientieren, in: Berufsbildung no. 1, 1980, pp. 17-19; W. Löffler/K.
Schamberger/E. Werner, Lehr- und Lernaufträge unterstützen die
Bildungs- und Erziehungsarbeit bei der Ausbildung in Arbeitskollektiven,
in: Berufsbildung no. 9, 1980, pp. 389-390 und 396-398; E. Geuther/G.
Siemon, Didaktische Untersuchungen zur Ausbildung der Lehrlinge in Arbeitskollektiven,
in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 3, 1981, pp. 12-18;
W. Heim/W. Stern, Ausbildung der Lehrlinge in vorbildlich arbeitenden
und politisch-ideologisch gefestigten Arbeitskollektiven, in: Berufsbildung
no. 12, 1982, pp. 552-554; J. Beier, Bei der Ausbildung in Arbeitskollektiven
die günstigen erzieherischen Bedingungen ausschöpfen, in: Berufsbildung
no. 3, 1982, pp. 108-109; Führung des Erziehungs- und Bildungsprozesses
bei der Ausbildung der Lehrlinge in Arbeitskollektiven. Interview mit
Ing.-Päd. Evoline Sachse, Lehrobermeister an der Betriebsschule des
VEB Hydrierwerk Zeitz, Mineralölwerk Lützkendorf, Krumpa, in:
Berufsbildung no. 3, 1983, pp. 114-117; Ausbildung in Arbeitskollektiven
- wichtiger Abschnitt in der Vorbereitung der Lehrlinge auf ihren Beruf,
in: Berufsbildung no. 4, 1983, pp. 165-168; H. Kuhn, Gesellschaftliche
Verantwortung für die Ausbildung der Lehrlinge in Arbeitskollektiven,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1983, pp. 308-311; G. Preller/K. Scherbath,
Führung des berufspraktischen Unterrichts bei der Ausbildung der
Lehrlinge in Arbeitskollektiven, in: Berufsbildung no. 2, 1986, 84-86;
S. Fallak, Ausbildung der Lehrlinge in Arbeitskollektiven auf der Grundlage
von Lehr- und Lernaufträgen, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp. 87-90;
see also E. Geuther/K. Heinze/G. Siemon, Ausbildung der Lehrlinge in Arbeitskollektiven,
Berlin: Volk und Wissen, 1980, Neuausgabe 1985 Back
42 R. Fickert, Rolle der Lehrfacharbeiter bei der Einarbeitung
der Lehrlinge am künftigen Arbeitsplatz, in: Berufsbildung no. 7/8,
1980, pp. 336-338; W. Schumann, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt
und weitere Ausprägung der erzieherischen Funktion des Meisters,
in: Berufsbildung no. 11, 1980, pp. 477-480 und 484; J. Kloth, Die Aufgaben
der Betriebsakademien und Betriebsschulen für eine wirksame politische,
ökonomische und fachliche Weiterbildung der Facharbeiter und Meister
zur Erhöhung des Leistungszuwachses in der Volkswirtschaft, in: Berufsbildung
no. 1, 1981, pp. 19-22; E. Geuther/G. Siemon, Die Arbeit der Lehrfacharbeiter
mit den Lehrlingen, in: Berufsbildung no. 9, 1981, pp. 386-389; H. Kuhn,
Gesellschaftliche Verantwortung für die Ausbildung der Lehrlinge
in Arbeitskollektiven, op. cit., p. 310f.; B. Weidemann, Die weitere Durchführung
der Beschlüsse des X. Parteitages im Lehr- und Ausbildungsjahr 1983/84,
op. cit., pp. 195ff.; B. Weidemann, Die weitere Erhöhung von Qualität
und Effektivität der Berufsbildung ..., op. cit., pp. 209ff.; W.
Rudolph, Erhöhung des Niveaus des berufspraktischen Unterrichts durch
eine hohe Qualität der didaktisch-methodischen Führungstätigkeit
des Lehrobermeisters, in: Berufsbildung no. 12, 1985, pp. 528-533; B.
Weidemann, Ein hohes Niveau des berufspraktischen Unterrichts durch straffe
politisch-ideologische und pädagogisch-methodische Führungstätigkeit
der Lehrobermeister, in: Berufsbildung no. 12, 1985, pp. 537-540; Hohe
Qualität der didaktisch-methodischen Führungstätigkeit
des Lehrobermeisters, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp. 91-93; Hohe Qualität
der didaktisch-methodischen Führungstätigkeit des Lehrobermeisters,
in: Berufsbildung no. 3, 1986, pp. 136-140
43 Eine lange Liste ist enthalten in D. Kirsten, Erziehung
der Lehrlinge und jungen Facharbeiter zu hoher Leistungsbereitschaft und
bewußter Arbeitsdisziplin, in: Berufsbildung no. 2, 1982, p. 52f.
Back
44 K. Heinze, Lehrlinge in Jugendbrigaden ausbilden,
in: Berufsbildung no. 1, 1981, pp. 23-25; G. Csongar/L. Neumann/A. Weigert,
Erhöhung der Qualität und Effektivität der Ausbildung in
Lehrlingsobjekten, in: Berufsbildung no. 4, 1981, pp. 163-165; G. Csongar/L.
Neumann/A. Weigert, Ausbildung in Lehrlingsobjekten, in: Forschung der
sozialistischen Berufsbildung no. 3, 1981, 18-20; H. Kauert/B. Wolf, Anspruchsvolle
praktische Berufsausbildung durch Übergabe von Jugendobjekten und
Ausbildung in Jugendbrigaden, in: Berufsbildung no. 12, 1981, pp. 534-536;
K. Dumke, Ausbildung der Lehrlinge in Jugendbrigaden, in: Berufsbildung
no. 11, 1984, pp. 488-489; L. Kohle, Berufspraktische Ausbildung in zeitweiligen
Lehrlingsobjekten, in: Berufsbildung no. 5, 1986, pp. 235-236; K. Brendel,
Kommunistische Arbeitserziehung der Lehrlinge beim Einsatz im zentralen
Jugendobjekt des Kombinates, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 347-349;
M. Grimm/G. Kaufmann, Berufspraktische Ausbildung in Jugendbrigaden, in:
Berufsbildung no. 11, 1986, pp. 501-502; vgl. auch G. Schneider, Jugendbrigaden
- Bahnbrecher des Neuen, Berlin: Verlag Tribüne, 1980 Back
45 Das kann geschlossen werden aus den Ausführungen
bei z.B. W. Goldmann/H. Schönwald, Die Gestaltung des sozialistischen
Gemeinschaftslebens im Lehrlingswohnheim als fester Bestandteil der kommunistischen
Erziehung des Facharbeiternachwuchses in den Einrichtungen der Berufsbildung,
in: Berufsbildung no. 5, 1980, pp. 221-224; H. Henschel, Forschungsobjekt
Lehrlingswohnheim - Überlegungen zu Forschungsergebnissen, in: Forschung
der sozialistischen Berufsbildung no. 6, 1980, pp. 11-15; Autorenkollektiv,
Planung und Analyse der Erziehungsarbeit im Lehrlingswohnheim, in: Berufsbildung
no. 6, 1981, pp. 287-289; W. Raschke, Mit der neuen Heimordnung für
Lehrlingswohnheime ein hohes Niveau des sozialistischen Gemeinschaftslebens
sichern, in: Berufsbildung no. 7/8, 1985, pp. 347-350; E. Brozio, Im Lehrlingswohnheim
die Mitverantwortung der Lehrlinge für Ordnung und Sicherheit wirksam
fördern, in: Berufsbildung no. 9, 1985, pp. 404-406; G. Krause, Geistig-kulturelle
Bedürfnisse und Freizeitgestaltung der Lehrlinge, in: Berufsbildung
no. 10, 1985, pp. 427-431; vgl. auch B. Weidemann, Aufgaben und Erfahrungen
der Berufsausbildung in der Verwirklichung der Beschlüsse des XI.
Parteitages der SED bei der Gestaltung des geistig-kulturellen Lebens
in der Freizeit der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 12, 1986, pp. 523-528;
H. Bühl, Aufgaben der Gewerkschaften bei der Gestaltung des geistig-kulturellen
Lebens der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 12, 1986, pp. 528-529; R.
Huhle, Aufgaben des sozialistischen Jugendverbandes bei der Gestaltung
des geistig-kulturellen Lebens der Lehrlinge, in: Berufsbildung no. 12,
1986, pp. 530-531
46 Vgl. Tabelle in Th. Sander, Bildungsplanung als Illusion,
op. cit., p. 46 Back
47 H.-J. Nossack/W. Schmidt, Mikroelektronik und Konsequenzen
für die Berufsbildung (Teil I und II), in: Berufsbildung no. 6, 1980,
pp. 251-253 und 289 und no. 7/8, 1980, pp. 307-309 und 338; G. Schmelzer,
Ausprägung einer kommunistischen Einstellung zur Arbeit im Prozeß
der Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 12, 1980, pp. 521-522; Entfaltung
des Schöpfertums der Lehrlinge bei der Durchsetzung des wissenschaftlich-technischen
Fortschritts, in: Berufsbildung no 1, 1981, pp. 1-4; G. Albrecht/J. Zirnstein,
Die Verantwortung der Berufspädagogen zur Erhöhung des Leistungsbeitrags
der Berufsbildung in Verwirklichung der Beschlüsse des X. Parteitages
der SED, op. cit., p. 392f.; R. Zeh, Der wissenschaftlich-technische Fortschritt
stellt hohe Ansprüche an die moralische Erziehung der Lehrlinge,
in: Berufsbildung no. 12, 1981, pp. 531-533; G. Feierabend, Hoher Anspruch
an die Arbeitserziehung in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no.
9, 1982, pp. 374-375; H. Gillert/H.-J. Nossack/E. Sinkiewicz, Zur Aktualität
der Marxschen Auffassung über die technologische Schulung der Arbeiter
bei der weiteren Durchführung der ökonomischen Strategie des
X. Parteitages der SED, in: Berufsbildung no. 10, 1983, pp. 419-422; K.
Zander, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und weitere Erhöhung
der Qualität und Effektivität des beruflichen Unterrichts im
Bauwesen, in: Berufsbildung no. 10, 1983, pp. 424-425 und 437 Back
48 R. Radtke, Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen
Fortschritts - entscheidendes Kettenglied für die weitere Entwicklung
des volkswirtschaftlichen Leistungsvermögens, in: Berufsbildung no.
11, 1980, pp. 467-471; E. Geuther/G. Siemon, Technologie und Gestaltung
des berufspraktischen Unterrichts, in: Berufsbildung no. 11, 1980, pp.
472-476; H. Blaneck/H.-J. Nossack, Zur Entwicklung von Gesellschaft, Wissenschaft,
Technik und Produktion und den sich daraus ergebenden Anforderungen an
die Bildung und Erziehung des Facharbeiternachwuchses, in: Berufsbildung
no. 11, 1980, pp. 490-494; G. Schneider, Entwicklung der Berufe unter
dem Einfluß des wissenschaftlich-technischen Fortschritts in der
sozialistischen Gesellschaft, in: Berufsbildung no. 12, 1980, pp. 523-526;
Chr. Berger, Konsequenzen aus der Anwendung der Mikroelektronik für
die Aus- und Weiterbildung der Werktätigen im Kombinat, in: Berufsbildung
no. 12, 1980, pp. 552-556; R. Radtke/H. Schmidt, Wissenschaftlich-technischer
Fortschritt - Kombinate - Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 5, 1981,
pp. 198-202; R. Badusche u.a., Leitungserfahrungen im Kombinat bei der
Veränderung der traditionellen Berufsstruktur entsprechend den Erfordernissen
des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, in: Berufsbildung no. 5,
1981, pp. 203-206; W. Rudolph, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt
und Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 10, 1981, pp. 417-420; R. Radtke/H.
Schmidt, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Tendenzen der beruflichen
Qualifikation, in: Berufsbildung no. 11, 1981, pp. 471-475; S. Kittel,
Zu einigen Problemen der Beziehungen zwischen wissenschaftlich-technischem
Fortschritt, Verhältnis von körperlicher und geistiger Arbeit
sowie Inhalt der Facharbeiterberufe, in: Forschung der sozialistischen
Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 14-18; R. Radtke/H. Schmidt, Höhere
Veredlung der Produktion und Qualifikation, in: Berufsbildung no. 4, 1984,
pp. 159-162; E. Menge, Auswirkungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts
auf die Facharbeiterqualifikation in Handels- und Dienstleistungsprozessen,
in: Berufsbildung no. 10, 1984, pp. 433-437; J. Bobzin/R. Radtke/H. Schmidt,
Intensivierung und technisches Schöpfertum, in: Berufsbildung no.
2, 1985, pp. 62-65; R. Radtke/H. Schmidt, Schlüsseltechnologien -
Spitzenleistungen - Qualifikation, in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp.
67-69; vgl. auch R. Radtke/H. Schmidt, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt
- Kombinate - Berufsbildung, in: Berufsbildung no. 5, 1981, pp. 198-202;
Autorenkollektiv, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt und Inhalt
der Arbeit, Berlin: Verlag Die Wirtschaft, 1980 Back
49 Redaktionskollektiv unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 158ff.; Kommunistische Erziehung im
Unterricht [zur Förderung der moralischen Erziehung], in: Berufsbildung
no. 4, 1981, pp. 156-162; I. Gilbert, Untersuchungen zur Moralaneignung
durch Lehrlinge und zur Herausbildung ihres aktiven moralischen Handelns,
in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1982, pp. 11-15;
H. Hanke, Theoretische und praktische Probleme bei der Anwendung der Prinzipien
der kommunistischen Erziehung in der Berufsausbildung, in: Forschung der
sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1982, pp. 16-21; R. Piksa/S. Sasse,
Methoden der kommunistischen Erziehung in der Berufsausbildung und ihre
Darstellung, in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 1, 1983,
pp. 8-13; R. Zeh, Zur Aneignung sozialer Erfahrungen durch die Lehrlinge
im Prozeß der kommunistischen Erziehung in der Berufsbildung, in:
Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1983, pp. 59-63; I.
Gilbert/D. Roick, Zu Fragen der Moralaneignung bei Lehrlingen, in: Forschung
der sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1983, pp. 63-67; G. Feierabend/R.
Zeh, Die Anwendung der Lehren von Karl Marx bei der kommunistischen Arbeitserziehung
in der Berufsausbildung, op. cit., p. 373f.; R. Zeh, Herausbildung der
sozialistischen Arbeitskultur bei Lehrlingen - wesentliche Aufgabe der
kulturell-ästhetischen Erziehung, in: Berufsbildung no. 6, 1986,
pp. 266-270 Back
50 Redaktionskollektiv unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 158ff.; D. Kirsten, Erziehung der
Lehrlinge und jungen Facharbeiter zu hoher Leistungsbereitschaft und bewußter
Arbeitsdisziplin, op. cit., pp. 51-54; D. Roick, Erziehung zu hoher Arbeitsdisziplin
als Merkmal sozialistischer Arbeitsmoral, in: Berufsbildung no. 3, 1984,
pp. 111-113; G. Feierabend/R. Zeh, Die Anwendung der Lehren von Karl Marx
bei der kommunistischen Arbeitserziehung in der Berufsausbildung, op.
cit., p. 374; M. Zimmermann, Erziehung der Lehrlinge zu bewußter
Arbeitsdisziplin und aktiver Lernbereitschaft, in: Berufsbildung no. 6,
1985, pp. 257-258; vgl. auch H. Schmelzer, Entwicklung des Leistungsvermögens
und der Leistungsbereitschaft der Lehrlinge im Unterricht, in: Berufsbildung
no. 2, 1981, pp. 51-54 Back
51 Redaktionskollektiv unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 158ff.; B. Bertram, Entwicklung der
Einstellungen zum gesellschaftlichen Eigentum und zur Leistung bei Lehrlingen,
in: Berufsbildung no. 7/8, 1980, pp. 302-306; W.-D. Keim, Beitrag der
Berufsausbildung zum Leistungswachstum der Volkswirtschaft, in: Berufsbildung
no. 11, 1980, pp. 465-466; G. Feierabend, Potenzen der Berufsbildung für
ein stabiles Wirtschaftswachstum und einen anspruchsvollen Leistungsanstieg
ausschöpfen, in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 47-50; H. Schmelzer,
Entwicklung des Leistungsvermögens und der Leistungsbereitschaft
der Lehrlinge im Unterricht, in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 51-54;
Kommunistische Erziehung im Unterricht [zur Förderung der Leistungsbereitschaft],
in: Berufsbildung no. 2, 1981, pp. 51-63; G. Kämpf/E. Schröter,
Zielgerichtete Entwicklung der Leistungsbereitschaft und volle Ausschöpfung
des ständig steigenden Leistungsvermögens der Lehrlinge, in:
Berufsbildung no. 3, 1981, pp. 119-122; G. Feierabend, Leistungsfähigkeit
erhöhen - Leistungsbereitschaft ausprägen und motivieren, in:
Berufsbuldung no. 4, 1981, pp. 152-155; R. Piksa/S. Sasse/R. Zeh, Erziehung
der Lehrlinge zur schöpferischen Arbeit und zum Neuerertum unter
den Bedingungen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, in: Forschung
der sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1982, pp. 5-10; G. Feierabend/R.
Zeh, Die Anwendung der Lehren von Karl Marx bei der kommunistischen Arbeitserziehung
in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no. 9, 1983, pp. 372-376; G.
Feierabend, Schöpfertum entwickeln, Begabungen fördern, in:
Berufsbildung no. 10, 1983, pp. 417-418; R. Radtke/H. Schmidt, Volkswirtschaftliche
Leistungskraft und Erziehung zur persönlichen Leistungsbereitschaft
und zu verantwortungsbewußtem Handeln, in: Berufsbildung no. 12,
1983, pp. 524-527; A. Heiger, Herausbildung einer aktiven Lebensposition
der Jugend zur Stärkung des Sozialismus und Sicherung des Friedens,
in: Berufsbildung no. 6, 1984, pp. 262-264; R. Piksa/S. Sasse, Erziehung
zur schöpferischen Arbeit - eine wichtige Aufgabe der kommunistischen
Erziehung in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no. 11, 1984, pp.
475-479; R. Piksa/S. Sasse, Einbeziehung der Lehrlinge in die MMM-Bewegung
und Neuerertätigkeit - effektive Form der Erziehung zur schöpferischen
Arbeit, in: Berufsbildung no. 12, 1984, pp. 532-534 und 561; G. Scheffler,
Die Entwicklung einer hohen Lern- und Arbeitsmotivation - Voraussetzung
für schöpferische Tätigkeit und hohe Leistungen der Lehrlinge
im Ausbildungsprozeß, in: Berufsbildung no. 9, 1985, pp. 399-403;
H.-D. Höpfner, Psychologische Grundlagen einer positiven Einstellungsentwicklung
zum Lernen und Arbeiten in der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no.
11, 1985, pp. 495-499; G. Scheffler, Die Berücksichtigung von psychischen
Entwicklungsbesonderheiten im Lehrlingsalter bei der Gestaltung des Bildungs-
und Erziehungsprozesses, in: Berufsbildung no. 3, 1986, pp. 131-135; G.
Feierabend/H. Henschel, Schöpfertum und Leistungsfähigkeit der
Lehrlinge fördern, in: Berufsbildung no. 11, 1986, pp. 479-482 Back
52 Redaktionskollektiv unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 158ff.; G. Albrecht, Die Lehrlinge
zur Qualitätsarbeit befähigen und erziehen, in: Berufsbildung
no. 3, 1984, pp. 105-106; K. Northe, Erziehung der Lehrlinge zur Qualitätsarbeit
im berufspraktischen Unterricht, in: Berufsbildung no. 3, 1985, pp. 111-114
Back
53 R. Zeh, Erziehung der Lehrlinge zu Berufs- und Betriebsverbundenheit,
in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 4, 1985, pp. 137-143;
G. Weghenkel, Herausbildung und Festigung von Betriebs- und Berufsverbundenheit
bei den Lehrlingen, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 343-346 Back
54 Redaktionskollektiv unter Leitung von W. Rudolph,
Berufspädagogik, op. cit., pp. 158ff.; I. Gilbert, Entwicklung der
Kollektivität bei den Lehrlingen - ein grundlegendes Merkmal der
sozialistischen Arbeitsmoral, in: Berufsbildung no. 11, 1985, pp. 479-482
und 487 Back
55 G. Menge/H. Schmidt, Gestaltung der entwickelten sozialistischen
Gesellschaft und Weiterentwicklung des Inhaltes der Facharbeiterberufe,
in: Berufsbildung no. 9, 1982, pp. 371-373 und 383; B. Weidemann, Die
Aufgabenstellung des X. Parteitages der SED, den Inhalt der Facharbeiterberufe
weiter auszugestalten, wird in hoher Qualität verwirklicht, in: Forschung
der sozialistischen Berufsbildung no. 5, 1982, pp. 3-10; M. Guder u.a.,
Zur inhaltlichen Ausgestaltung der Facharbeiterberufe unter dem besonderen
Aspekt der beruflichen Disponibilität - ein Beitrag zur Erhöhung
des Wirkungsgrades des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens bei der
sozialistischen Intensivierung und Rationalisierung, in: Forschung der
sozialistischen Berufsbildung no. 2, 1984, pp. 49-64 Back
56 B. Weidemann, Weitere Vervollkommnung der Berufsausbildung
entsprechend den Erfordernissen der Gesellschaftsentwicklung der DDR,
in: Berufsbildung no. 4, 1984, pp. 153-155; B. Weidemann, Die weitere
Erhöhung von Qualität und Effektivität der Berufsbildung
und ihre Einstellung auf die neuen Maßstäbe und Erfordernisse
der gesellschaftlichen Entwicklung und des umfassenden Übergangs
der Volkskwirtschaft zur intensiv erweiterten Reproduktion, in: Berufsbildung
no. 5, 1984, pp. 202-211; B. Weidemann, Konsequente Umsetzung der beschlossenen
Maßnahmen zur weiteren Vervollkommnung der Berufsausbildung für
die Heranbildung klassenbewußter Facharbeiter, in: Berufsbildung
no. 1, 1985, pp. 36-40; H. Kuhn, Erfolgreiche Entwicklung der Berufsbildung
im Zeitraum zwischen dem X. und XI. Parteitag der SED, in: Berufsbildung
no. 4, 1986, pp. 163-168; vgl. auch Redaktionskollektiv unter Leitung
von W. Rudolph, Sozialistische Berufsbildung - Facharbeiterberufe - Lehrplanwerk,
Berlin: Volk und Wissen, 1985, pp. 354ff.; vgl. auch die ausführliche
Diskussion von Forschungsaufgaben im Bereich der beruflichen Bildung bei
W. Rudolph, Berufspädagogische Forschung im 35. Jahr der DDR - Bilanz
und Ausblick, in: Forschung der sozialistischen Berufsbildung no. 5, 1984,
pp. 189-193 Back
57 M. Guder/G. Schneider, Auswirkungen der Hauptrichtungen
des wissenschaftlich-technischen Fortschritts auf die beruflichen Anforderungen
und die Weiterentwicklung des Inhalts der Facharbeiterberufe, in: Berufsbildung
no. 7/8, 1984, pp. 318-321; G. Menge, Weiterentwicklung des Inhalts und
Profils der Facharbeiterberufe - Erfordernis der gesellschaftlichen Entwicklung
und der umfassenden Intensivierung, in: Berufsbildung no. 9, 1984, pp.
398-402; Th. Kayser, Aus der Arbeit der Berufsfachkommission bei der Weiterentwicklung
von Inhalt und Profil des Berufes Facharbeiter für BMSR-Technik,
in: Berufsbildung no. 12, 1984, pp. 552-555; B. Weidemann, Neue Verordnung
über die Facharbeiterberufe unterstreicht die hohe gesellschaftliche
Bedeutung der Facharbeiterqualifikation, in: Berufsbildung no. 3, 1985,
pp. 105-106 Back
58 E. Lass/P. Lorenz, Neue Lehrpläne - ein Beitrag
zur weiteren Vervollkommnung der Berufsausbildung, in: Berufsbildung no.
11, 1984, pp. 495-498; H. Blaneck/W. Schmidt, Vorgefertigte Lehrplaneinheiten
für übergreifende Berufsinhalte dienen der Weiterentwicklung
des Inhalts der Facharbeiterberufe, in: Berufsbildung no. 2, 1983, pp.
55-56; R. Ahner/E. Gottschalk/G. Müller, Erfahrungen bei der Erarbeitung
und Anwendung vorgefertigter Lehrplaneinheiten für den berufstheoretischen
und berufspraktischen Unterricht im Bauwesen, in: Forschung der sozialistischen
Berufsbildung no. 5, 1984, pp. 208-211; W. Schmidt, Stand der Entwicklung
und Anwendung einheitlicher Lehrplaninhalte für den berufstheoretischen
und berufspraktischen Unterricht, in: Berufsbildung no. 4, 1985, pp. 177-179;
G. Brückner/G. Siemon, Anforderungen an die Planung und Vorbereitung
des Unterrichts in der Berufsausbildung für die Verwirklichung der
neuen Lehrpläne (Teil I und II), in: Berufsbildung no. 2, 1986, pp.
70-73 und no. 3, 1986, pp. 115-118; K. Koch, Neue Ausbildungsunterlage
für die Facharbeiterausbildung Werkzeugmacher, in: Berufsbildung
no. 2, 1986, pp. 74-79; J. Schuberth, Die Einführung neuer Ausbildungsunterlagen
erfordert Neubestimmung der betrieblichen Ausbildungskonzeption für
den berufspraktischen Unterricht, in: Berufsbildung no. 5, 1986, pp. 228-230
und 239 Back
59 H. Blaneck/J. Schuberth, Neue Lehrpläne für
die Grundlagenfächer ab 1986, in: Berufsbildung no. 1, 1985, pp.
23-24 und 33-34; J. Schoof/S. Tuschke, Die inhaltliche und methodische
Konzeption des neuen Grundlagenfaches Grundlagen der Automatisierung,
in: Berufsbildung no. 2, 1985, pp. 72-76; M. Zabel/S. Tuschke, Hohe Qualität
des Unterrichts im neuen Grundlagenfach Grundlagen der Automatisierung
sichern, in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 329-332 Back
60 H. Blaneck/W. Hein/W. Schwark, Die inhaltliche und
methodische Konzeption der weiterentwickelten Grundlagenfächer Betriebsökonomik
und Sozialistisches Recht, in: Berufsbildung no. 6, 1985, pp. 264-267
und 292; Chr. Penzel, Durch zielgerichtete Nutzung der objektiven Beziehungen
zwischen den Grundlagenfächern Betriebsökonomik und Sozialistisches
Recht die Erziehungswirksamkeit des Unterrichts erhöhen, in: Berufsbildung
no. 11, 1985, pp. 493-494 und 499-500; Chr. Siegmund, Vermittlung und
Aneignung berufsbezogenen ökonomischen Wissens und Könnens auf
der Grundlage der neuen Lehrpläne, in: Berufsbildung no. 5, 1986,
pp. 218-222; Unterrichtshilfe für das Grundlagenfach Betriebsökonomik
(Teil I und II), in: Berufsbildung no. 7/8, 1986, pp. 339-342 und no.
9, 1986, pp. 386-387 Back
61 G. Brückner, Entwicklung und Einsatz von Unterrichtshilfen,
berufsbildender Literatur und Ausrüstungsnormativen entsprechend
den Erfordernissen der neuen Lehrpläne, in: Berufsbildung no. 3,
1985, pp. 127-130; vgl. auch Autorenkollektiv, Sozialistische Berufsbildung
- Unterrichtshilfen, Ausrüstungsnormativen, Berufsbildende Literatur.
Empfehlungen zur Erarbeitung lehrplanbegleitender Materialien, Berlin:
Staatsverlag der DDR, 1984; Autorenkollektiv unter Leitung von S. Tuschke,
Methodik der technischen Grundlagenfächer, Berlin: Volk und Wissen
1986; Autorenkollektiv unter Leitung von W. Schwark, Methodik des Grundlagenfaches
Betriebsökonomik, Berlin: Verlag Die Wirtschaft, 1986 Back
62 R. Schulz, Vorbereitung der Lehrkräfte auf die
Anforderungen der neuen Lehrpläne, in: Berufsbildung no. 5, 1985,
pp. 225-228; K. Döge/G. Zimmer, Die Verwirklichung der neuen Lehrpläne
erfordert differenzierte und konkrete Unterrichtsanalyse, in: Berufsbildung
no. 5, 1986, pp. 214-217 und 244; I. Theiß, Erwerb spezifischer
Unterrichtsberechtigungen - Bestandteil der Befähigung der Lehrkräfte
zur Arbeit mit neuen Lehrplänen, in: Berufsbildung no. 5, 1986, p.
252 Back
63 E. Grummich, Vervollkommnung und inhaltliche Ausgestaltung
der Facharbeiterprüfung, in: Berufsbildung no. 9, 1986, pp. 403-406
und 417 Back
64 Die Geschichte dieser Opposition ist bisher noch nicht
geschrieben worden. Vgl. für die frühen Jahre bis 1956 die mit
bewundernswerter Gründlichkeit und Sachkenntnis erarbeitete Studie
von B. Sarel, La classe ouvrière en Allemagne orientale, Paris:
Editions ouvrières, 1959 Back
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